Jan 6, 2019
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Worüber die „New York Times“ nicht berichtet

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„Die 4700 Worte umfassende Geschichte der New York Times (‚Ein Tag, ein Leben: Als eine Sanitäterin in Gaza getötet wurde, war es ein Unfall?‘) über den Tod einer jungen Sanitäterin aus Gaza im Juni 2018 bei den Grenzunruhen ist eine starke Erinnerung an das Ausmaß der Voreingenommenheit der Zeitung. Der hagiographische Bericht vom 30. Dezember umfasst bemerkenswerte dreieinhalb volle Seiten der Zeitung, die Rouzan al-Najjars persönliches Leben und ihr trauriges Ende nachvollziehen. In all den Worten und Bildern (und Online-Videos) gelingt es [dem Artikel] jedoch nicht, über die Art der Gewalt, in die sie verwickelt wurde, zu berichten, noch über den mörderischen und unerbittlichen Hass auf Israel, der diese Gewalt anheizt.

Die Randalierer schleuderten Feuerbomben, Steine, brennende Reifen und Drachen – einige mit Hakenkreuzen verziert – und rissen den Gtenzzaun nieder, wo immer es ihnen möglich war. Von der New York Times (NYT) wurden sie nicht als ‚Randalierer‘ bezeichnet, sondern als ‚Demonstranten‘. Die Schreie ‚Tod für Israel‘ und die Drohungen, dass die ‚Armee Mohammeds‘ kommen wird, angeführt von Hamas-Führer Ismail Haniyeh und seinem singenden Mob, werden ebenfalls nicht erwähnt. Die Unruhen werden stattdessen zu einer ‚Art nationalistischem Zirkus‘ eklärt, der sie auch sein mögen – aber der genozidale Fanatismus treibt diesen Zirkus und seine Raserei Woche für Woche dazu an, den Zaun zu überwinden und nach Israel einzudringen. Die NYT hat eine langjährige Aversion dagegen, unverfälscht über die Dämonisierung des jüdischen Volkes zu berichten, weshalb auch nicht die Worte von Hamas-Führer Yahya Sinwar im April, vor dem Tod der jungen Sanitäterin, erwähnt werden: ‚Wir werden die Grenze niederreißen und werden ihre Herzen aus ihren Körpern reißen.‘“ (Andrea Levin: „New York Times Ends Year with Epic Smear“)

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Artikel · Außenpolitik · Mena Watch

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