Mrz 25, 2019
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Was tut man nicht alles für ein Fleißbild?

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(www.conservo.wordpress.com)

Von Maria Schneider *)

Heute wieder einmal auf dem Dorfplatz in meinem gentrifizierten Wohlfühldorf. Meine Erfahrungen und Statistiken von 2 Stunden:

– Eine alleinerziehende Deutsche mit einer 2- jährigen Tochter aus einer bi-ethnischen Beziehung mit einem Afrikaner – der Afrikaner wurde noch nie gesichtet. Vielleicht ist das Kind adoptiert. Dafür kümmert sich aber ein erwachsener Mann mit orangenen T-Shirts und weichem Dauergrinsgesicht immer wieder extremst rührend und öffentlichkeitswirksam um das Mädchen, damit man – ob man will oder nicht – merkt, was für ein weltoffener, toleranter, toller, wertfreier Mann er ist.

– Eine Deutsche mit ihrem afrikanischem Lebensgefährten – zwei Köpfe kleiner als sie. Ein 2-jähriger Sohn, das nächste Kind sichtbar unterwegs.

– Beide bi-ethnischen Kinder rennen rum und schreien, was das Zeug hält. Die beiden Mütter unterhalten sich lauthals, als wären sie allein auf der Welt. Es sind noch viele andere global-sozialistische Familien da. Von ihnen hört man nichts.

– Die Tochter will auf das Denkmal der abgebrannten Synagoge steigen, vor dem jedes Jahr die guten Menschen ein mehrtätiges Ritual mit Kerzen etc. abhalten. Die Mutter verbietet es und erklärt dem gesamten Dorfplatz, dass dies nicht ginge, weil böse Menschen ein schlimmes Verbrechen begangen hätten.Wer die meisten Minderheitenmerkmale hat, bekommt ein Fleißbild

Grundsätzlich sollte man alle Denkmäler respektieren. Es entsteht jedoch schon ein wunderliches Gefühl, wenn die ganze Welt zwangsakustisch an der politischen Meinung der Mutter teilhat. Fast hatte ich erwartet, dass ein Fleißbild vom Himmel fällt, da die junge Mutter nun an der Spitze der Nahrungskette steht: Alleinerziehend mit bi-ethnischem Kind, vegetarisch und teure Ökokleidung – wie ich leider nicht überhören konnte. Mehr geht eigentlich nicht.

Es gesellt sich ein rein afrikanisches Paar mit Kind hinzu, das sich – selbstverständlich im Gegensatz zu den Deutschen – der Mischehe verweigern darf.

Der afrikanische Vater ist am sympathischsten

Das Irrwitzige: Der kleine Afrikaner ist inmitten des gutmenschlichen Geschnatters die sympathischste Person. Nur er kümmert sich übrigens um den Sohn, während die Wallküre im Liegestuhl vor sich hin schwangert und schwadroniert.

Ich beschließe zu gehen, nachdem mich eine alte Dame, mit der ich oft schwatze, ironisch gefragt hat, wie es mir so gefällt – umgeben von 4 bi-ethnischen Kindern. Ich sage, „ich glaube, ich muss wegziehen“ und dass ich hoffe, es würde sich was ändern. Sie antwortet lakonisch: „Nicht zu unseren Lebzeiten“.

Auf dem Weg zum Marktstand fährt ein weiterer bi-ethnischer Junge im Dreirad an mir vorbei. Auf einem Mäuerchen sitzt eine Afrikanerin, während ihre Freundin ihr Haar untersucht.

Meine Fassungslosigkeit steigert sich, als eine weitere Afrikanerin mit ihren zwei Kleinkindern vorbeikommt. Ich setze mich auf eine Bank und beobachte eine weitere junge, blonde Deutsche, wie sie ihr bi-ethnisches Kind stillt.

Um mich zu erholen, mache ich einen Spaziergang und kaufe dann auf dem Markt ein. Dort kommt mir eine junge Frau mit ihrem afrikanischen Freund entgegen.

Am Käsestand im Gutmenschenland

Am Käsestand kauft eine weitere, junge Frau mit starrem Gutmenschgesicht mit Tupperware ein. Als die Verkäuferin es wagt, eine dünne Trennfolie zwischen zwei Käsesorten zu legen, herrscht die junge Frau sie an: „Lassen sie das. Das geht so.“ Fast hätte ich erwartet, dass sie der Verkäuferin den Tupperdeckel um das Gesicht schlägt.

„Eine Plastikzwischenlage gespart, aber weiterhin das Handy benutzen, für das Afrikaner in schmutzigen Kobaltminen schuften“. Genau das sage ich auch laut und deutlich, nachdem die rechtschaffene Stalinistin abgezogen ist, wohl wissend, dass neben mir eine weitere Kundin – eine ausgemergelte Veganerin – steht, die mich mit unbewegtem Gesicht entsetzt anblickt.

Der eigene Becher muss sein

Die Verkäuferin ist auf meiner Seite und erzählt vom Kaffeestand, wo jeder, der etwas auf sich hält, seinen eigenen Becher mitbringen muss. Ich gebe die Geschichte von vor einigen Wochen zum Besten, in der ein altes Hippieehepaar – die Frau so fettfrei wie ein altes Suppenhuhn – fast einen jungen Mann gelyncht hätte, der KEINEN EIGENEN Becher dabei hatte!!! Wir lachen uns schlapp, während sich auf dem Gesicht der wartenden Veganerin inzwischen blanker Haß abzeichnet.

Zum Abschluß sagt die Verkäuferin: „Bitte ziehen Sie nicht weg, sonst sind gar keine Normalen mehr da.“ Ich meine, „ich werd’s mir überlegen“, aber meine Koffer sind geistig schon halb gepackt.

Statistik zur neuen, heilen Gutmenschwelt

Statistik insgesamt auf einem kleinen Dorfplatz:

3 Deutsche Frauen mit 4 bi-ethnischen Kindern plus 7 Afrikaner mit 4 afrikanischen Kindern

1 Deutsche mit afrikanischem Freund

Drumherum: Gutmenschen im Einheitslook, alles sehr freundlich und lieb und cool – solange man im wurmlochgroßen Korridor der Meinungsfreiheit bleibt, ist alles gut, alles schön, alles heil. Wer es wagt, diese heile Welt zu stören, sollte gute Nerven, schnelle Beine und zumindest einen Verbündeten haben, wenn die Meute über einen herfällt.

Am bittersten war jedoch folgende Erkenntnis: Die Afrikaner waren alle sympathischer als die deutschen Frauen und ihre wenigen domestizierten, deutschen Männer.

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Maria Schneider ist viel unterwegs und verarbeitet ihre Erlebnisse in gesellschaftskritischen Essays mit besonderem Schwerpunkt auf die negativen Auswirkungen des Feminismus, grüner Politik und der Massenmigration. Besonders liegen ihr die Opfer der importierten Gewalt am Herzen. Sie schreibt ihre Geschichten auf, um ihnen eine Stimme zu geben. Kontakt: Maria_Schneider@mailbox.org

www.conservo.wordpress.com     25.03.2019
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Allgemein · Conservo · Innenpolitik · Klare Kante

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