Sep 12, 2019
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Warum Antisemitismusbeauftragter von „Jagd auf Juden“ in Berlin spricht

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„In Friedrichshain wurde am frühen Montagmorgen ein 21-jähriger Tourist aus Israel im Gesicht verletzt. Mutmaßlich hatte die Tat einen antisemitischen Hintergrund. Gegen 5 Uhr morgens unterhielten sich vier Touristen aus Israel vor der Diskothek Matrix am Warschauer Platz auf Hebräisch. Ein Mann, der das Gespräch hörte, ging plötzlich auf einen von ihnen, den 21-Jährigen, zu und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Anschließend flüchtete er. (…)

Die Tat reiht sich ein in eine Serie von antisemitischen Angriffen. Erst am Sonntag wurde ein Mann, der jüdische Kleidung trug, in Mitte antisemitisch beleidigt, Mitte August wurde ein weiterer Mann jüdischen Glaubens attackiert. Ende Juli war der Rabbiner Yehuda Teichtal bespuckt worden. Er war in der Nähe einer Synagoge mit einem Kind unterwegs. Sigmount Königsberg, Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde, äußerte sich deutlich zu dem neuerlichen Angriff. Königsberg sagte dem Tagesspiegel: ‚Mittlerweile muss man den Eindruck bekommen, dass sich in Berlin verabredet wird, um Jagd auf Juden zu machen.‘ Viel zu selten griffen Passanten dabei ein.“ (Bericht im Tagesspiegel: „Antisemitismusbeauftragter spricht von ‚Jagd auf Juden‘ in Berlin“)

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Artikel · Außenpolitik · Mena Watch

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