Sep 14, 2019
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Ursachen des Klimawandels – eine „Ketzerei“ aus aktuellem Anlaß

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www.conservo.wordpress.com

Von Ulrich Arnold

Eine Vorbemerkung des Autors

Sehr geehrter Herr Helmes, lieber journalistischer Freund!

Nachdem ich Ihren hervorragenden Beitrag las “Ursachen des Niedergangs der Volksparteien – die Links-Ideologie der Großen Transformation“ hielt ich es für sinnvoll, einen Beitrag, den ich als Redemanuskript für die AfD schrieb, Ihnen zuzuleiten, siehe unten.

Ich mache darin deutlich, dass die Wolkenbildung einen weitaus stärkeren Einfluss auf das Klima besitzt, als die CO2 Konzentration der Luft.

Eine seit Jahrtausenden abnehmende Wolkenbildung über den Kontinenten und damit einhergehend eine immer stärkere Erwärmung der Atmosphäre ist allerdings menschengemacht. Die frühen Hochkulturen in der Mongolei (jetzt Wüste Gobi), in Ägypten und Karthago jetzt Wüste Sahara), Zweistromland, Indus Valley Desert, Mexico und vielen anderen Regionen führten durch Abholzung und Überweidung zur Austrocknung der Erde und zur Wüstenbildung mit stark ansteigenden Temperaturen.

Die Bevölkerungsexplosion in Afrika und die Vernichtung des Regenwaldes in Südamerika wird in den nächsten Jahrzehnten aus dem Grünen Planeten Erde einen Wüstenplaneten machen und großen Teilen der Menschheit jegliche Lebensgrundlage entziehen.

Viele Nebeneffekte, wie Städtebau und versiegelte Verkehrswege oder immer raschere Ableitung von Niederschlägen in Flüsse und Weltmeere verschärfen den Klimawandel.

Die Regierung Merkel scheint davon keine Ahnung zu haben und zerstört mit immer unsinnigeren Eingriffen unseren Wohlstand.

In allen Medien hört man die unsinnige Behauptung, der Regenwald würde dadurch das Klima schützen, dass er CO2 der Luft bindet. Das ist falsch: Wenn dem so wäre, müsste eine meterdicke Humusschicht, Torf, oder gar Kohle unter dem Regenwald vorzufinden sein. In Wirklichkeit ist im Amazonasgebiet aber nur eine maximal 20 cm dicke Humusschicht auf dem mineralischen Untergrund.

Die klimaspezifische Leistung des Regenwaldes besteht darin, dass er große Wassermengen verdunstet und dadurch in früheren Jahrzehnten eine dichte Wolkenschicht über große Gebiete ausbreitete. Dadurch wurde die Sonneneinstrahlung stark reduziert und ein ausgeglichenes und feuchtes Kontinentalklima hergestellt. Wo der Regenwald abgeholzt wird, tritt extreme Sommerhitze und Trockenheit auf, wie jetzt aus Brasilien berichtet wird.

Bitte verbreiten Sie diese Informationen weiter, da ich selbst über keine große Lesergemeinde verfüge und auch in der AfD mit meinen Beiträgen keine Beachtung finde. Für den von Ihnen beschriebenen öffentlich vorgeschriebenen „Meinungskorridor“ sind meine Feststellungen ohnehin die reinste Ketzerei.

Ulrich Arnold———-

Und hier der Beitrag von Ulrich Arnold, den ich gerne verbreite:

Ursachen des Klimawandels

Anfang September 2019 war ein Rückgang der Tagestemperaturen um etwa 15 Grad zu beobachten. Gleichzeitig fand ein Wechsel von wolkenlosem Himmel zu starker Bewölkung mit Regen statt. Die Bewölkung ist eine wichtige Ursache für die täglichen Temperaturschwankungen. Wolken reflektieren einen großen Teil der Sonneneinstrahlung in den Weltraum und verhindern so die Erwärmung der Erdoberfläche.

Einfach gesagt: In der Sonne ist es warm, im Schatten dagegen kalt.

Dieser Zusammenhang beeinflusst das Klima stärker, als die CO2 Konzentration in der Luft: Der Laubwald verdunstet besonders große Mengen an Wasser und sorgt in vielen Regionen der Erde für eine regelmäßige Wolkenbildung. Bekannt ist aus subtropischen Regionen die täglich einsetzende Wolkenbildung am Vormittag mit einem regelmäßig wiederkehren Regenguss am frühen Nachmittag. Dadurch schwanken die Temperaturen tagsüber nur mäßig und nur nachts findet durch die fehlende Sonneneinstrahlung eine Temperaturabsenkung statt.

Nachts verhindert eine dichte Wolkendecke die Wärmeabstrahlung von der Erdoberfläche in den Weltraum und verhindert so eine starke Abkühlung, welche in langen, sternklaren Nächten zu beobachten ist.

Einfach gesagt: Wolken sind der Schutzmantel unserer Erde.

Die Wolkenbildung hat aber nicht nur globale Ursachen. Jeder Segelflieger nutzt die an sonnenbeschienen Südhängen aufsteigenden Winde, die er mit dem Fachbegriff Thermik bezeichnet, um sein Flugzeug in mehrere tausend Meter Höhe tragen zu lassen. Bei starker Thermik bilden sich häufig Gewitterwolken, welche am Nachmittag zum Ende der Thermik sorgen und gefürchtete Fallwinde im Schatten der Wolken zur Folge haben. Diese klimatischen Veränderungen spielen sich demnach auch in eng begrenzten Gebieten von wenigen Quadratkilometer Fläche ab.

Für die Wolkenbildung durch Thermik ist jedoch die Verdunstung von Wasser erforderlich. Dies geschieht entweder durch starke Vegetation oder durch die Wasserflächen von Flüssen und Seen. Die Thermik über Städten und abgeernteten Feldern hat keine Wolkenbildung zur Folge. Extrem hohe Temperaturen im Hochsommer sind die Folge.

Einfach gesagt: Wir brauchen mehr Vegetation, um uns vor extremen Temperaturen zu schützen.

Es wurde gezeigt, dass es in Deutschland Stellschrauben für das Klima gibt, welche mit weniger Kostenaufwand und rascherem Nutzeffekt zu handhaben sind, als dies durch eine CO2 neutrale Lebensweise zu erreichen wäre. Wir brauchen viele einfach zu bewältigende Einzelmaßnahmen, um die Wasserverdunstung und damit die Wolkenbildung zu verstärken. Das beginnt bei der Umgestaltung von Rasenflächen in eine Mischung von Gebüsch, Baumbestand und hoch wachsenden Blumenstauden, wie Lupinen, Dahlien und ähnlichem. Dies betrifft auch die bisher kurz gemähten Straßenränder, welche mit niedrig gehaltenem Gesträuch genauso pflegeleicht wären und ihren Dienst täten.

In der Landwirtschaft sollten die fünfmal im Jahr bis auf die Wurzeln abgemähten Wiesen durch Entzug der Fördergelder bestraft werden, weil dieses Ödland kein Wasser speichert und keines verdunstet. Außerdem produziert das ständige Befahren dieser Wiesen mit schweren Traktoren riesige Mengen an CO2, welche bisher in keiner Umweltbilanz Berücksichtigung finden. Stattdessen sollte der Anbau hoch wachsender Pflanzen, wie Mais und Sonnenblumen, sowie das späte Abernten, wenn die heißen Sommermonate vorüber sind durch höhere Subventionen belohnt werden.

Einfach gesagt: Die Landwirtschaft ist für das Klima in Deutschland mitverantwortlich.

Die zusätzliche landwirtschaftliche Produktion an Biomasse ist zur Erzeugung von Biogas zu nutzen und zu subventionieren, soweit sie nicht als Futtermittel genutzt werden kann.

www.conservo.wordpress.com     14.09.2019
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Allgemein · Conservo · Innenpolitik · Klare Kante

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