Dez 9, 2018
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Schriftenverzeichnis 2018

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Von dem einen oder anderen wissenschaftlich eher gescheiterten oder in den (post-)universitären Nischen von Grünen oder Linken politisch tätigen Aktivisten lese ich mitunter, um meine wissenschaftlich Leistungsfähigkeit sei nicht (mehr) „ganz so dolle“ bestellt. Nun ja, jeder von denen – und so manch anderer gerne auch – möge qualitativ und quantitativ mit dem konkurrieren, was ich im Jahr 2018 veröffentlicht habe. Zur Herstellung von Transparenz liste ich – ohne zu ergoogelnde Hörfunk- und TV-Interviews oder mich nur zitierende deutsche und internationale Medien – meine diesjährigen Veröffentlichungen nachstehend auf. Mein vollständiges Schiftenverzeichnis ist natürlich über die Webseite meines Lehrstuhls herunterladbar (https://tu-dresden.de/gsw/phil/powi/polsys/die-professur/inhaber).

 

Selbständige Publikationen

Neue Deutsche in einem alten Land. Über Zuwanderung, Integration und Beheimatung, Baden-Baden 2018 (Ergon), 316 S.

Deutsche und ihr demokratisches Land. Herausforderungen und Antworten, Baden-Baden 2018 (Ergon), 553 S.

 

Buchkapitel

Populism – and How to Handle It // Populism as a Common Challenge / [edited by Claudia Crawford, Boris Makarenko, Nikolay Petrov]. – Moscow : Political encyclopedia, 2018, S. 16-26 (Вернер Й. Патцельт. Популизм – и что с ним делать //  Популизм как общий вызов / [отв. ред. К. Кроуфорд, Б. И. Макаренко, Н. В. Петров]. – М. : Политическая энциклопедия, 2018. – 127 с // Werner J. Patzelt. Populizm i što s nim delat’ // Populism kak obščij vyzov / [otv. red. Claudia Crawford, Boris Makarenko, Nikolay Petrov]. – М. : Političeskaja enziklopedija, 2018. – 127 s.)

Гены, мемы и знаки, in:  МЕТОД: МОСКОВСКИЙ ЕЖЕГОДНИК ТРУДОВ ИЗ ОБЩЕСТВОВЕДЧЕСКИХ ДИСЦИПЛИН, СБОРНИК НАУЧНЫХ ТРУДОВ, ВЫПУСК 8, 185-211 (dt. Gene, Meme und Zeichen).

Drei Wege zu einer besseren repräsentativen Demokratie in Deutschland: gesetzesaufhebende Referenden, Elternwahlrecht, Vorwahlen für Parlamentsmandate, in: Tom Mannewitz, Hrsg., Die Demokratie und ihre Defekte, Wiesbaden (Springer VS), S. 197-225

Mehr „direkte“ Demokratie! Aber was und wofür?, in: Hans Herbert von Arnim, Erosion von  Demokratie und Rechtsstaat? = Beiträge auf der 17. Speyerer Demokratietagung vom 26. Bis 27. Oktober 2017 an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, Berlin 2018 (Duncker & Humblot), S. 81-107

Mehr direkte Bürgerbeteiligung – ein „Heilmittel“ gegen Populismus und Extremismus?, in: Andreas H. Apelt / Dirk Reimers, Hrsg., Repräsentative versus direkte Demokratie, Halle/S. 2018 (Mitteldeutscher Verlag), S. 57-79

Parteien und Bürger – erreichen die Parteien noch die Bürger?, in: Martin Morlok / Thomas Poguntke / Ewgenij Sokolov, Hrsg., Parteienstaat – Parteiendemokratie, Baden-Baden 2018 (Nomos), S. 25-37

Freiheitliche demokratische Grundordnung, in: Staatslexikon, Bd. 2, 8., völlig neu bearb. Aufl., Freiburg/Basel/Wien 2018 (Herder), Sp. 878-881

Staatsvolk, in: Rüdiger Voigt, Hrsg., Handbuch Staat, Bd. 1, Wiesbaden 2018 (Springer VS), S: 643-652

Politikwissenschaftliche Wissenschaftskommunikation, in: Lutz Hagen / Corinna Lüthje / Farina Ohser / Claudia Seifert, Hrsg., Wissenschaftskommunikation. Die Rolle der Disziplinen, Baden-Baden 2018 (Nomos), S. 15-22

Religion und Politik, Kirche und Staat vor neuen Herausforderungen: Zur Rückkehr von Religiosität in eine religionsfreie Gesellschaft, in: Uwe Niedersen, Hrsg., Reformation in Kirche und Staat. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Berlin 2018 (Duncker & Humblot), S. 354-365

Populäres Wirtschaftswissen und seine Probleme, in: Christian Growitsch / Simone Loose / Ralf B. Wehrspohn, Hrsg., Beiträge zur Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung. Festschrift anlässlich der Emeritierung von Dr. Dr. hc. Ulrich Blum, Halle 2018, S. 171-178

What is PEGIDA?, in: Caroline Y. Robertson-von Trotha, Hrsg., NationEurope. The polarized solidarity community, Baden-Baden 2018 (Nomos), S. 179-191

 

Beiträge in Zeitschriften

Die (Selbst-) Überforderung der Politik, in: Gesellschaft-Wirtschaft-Politik (GWP) 1/2018, S. 97-106

Pegida: Demokratie, Demokratievorstellung und Repräsentationslücken in Deutschland, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen 49, 2018, S. 111-128

 

Publizistisches und Print-Interviews

Die Dialektik des Sozialen. Die Einstellung der Linken zur Migration ist voller Widersprüche. Merkt sie das endlich?, in: Junge Freiheit Nr. 4/18 v. 19. Januar 2018, S. 1

„Wir haben verstanden!“ Die CDU räumt Fehler ein und will es fortan besser machen, Interview in: Die Tagespost, 1. März 2018, S. 4

Das ist ein Sprengsatz mit Zeitzünder, Interview in: Stuttgarter Zeitung vom 4. März 2018 (auch in http://wjpatzelt.de/2018/03/04/groko-ein-sprengsatz-mit-zeitzuender/)

Es geht um Fairneß. Streitkultur: Wie müssen wieder lernen, Andersdenkende ernst zu nehmen, in: Junge Freiheit Nr. 13/18 v. 23. März 2018, S. 13

„Kretschmer geht in den kommunikativen Nahkampf“, in: Leipziger Volkszeitung Nr. 68 v. 21. März 2018, S. 4

Diskurshygiene wahren, in: Junge Freiheit Nr. 27/18 v. 29. Juni 2018, S. 2

Desaströse Entwicklung, in: Donaukurier, Nr. 150 vom 2. Juli 2018, S. 2 (auch in http://wjpatzelt.de/2018/07/17/unaufhaltsamer-aufstieg-der-afd/)

Dank der CSU wurde ein Denkverbot überwunden, in: idea Spektrum, Nr. 28 v. 11. Juli 2018, S. 15

Pegida und AfD sind Fleisch vom selben Fleische, Interview in: Hanns Seidel Stiftung, News, 30. August 2018, erreichbar unter https://www.hss.de/news/detail/pegida-und-afd-sind-fleisch-vom-selben-fleische-news3566/

Lustvolles Verachten. Die Sachsen im Spannungsfeld zwischen Besserwessis, Migrantenkriminalität und Pegida-Zorn, in: Junge Freiheit Nr. 36/18 v. 31. August 2018, S. 1

Im Osten nichts Neues, in: Rheinische Post, 5. September 2018 (auch: https://rp-online.de/politik/deutschland/protest-gegen-migrationspolitik-im-osten-nichts-neues_aid-32774813 sowie http://wjpatzelt.de/2018/09/08/ein-ossi-und-sachsen-psychogramm/)

Sachsen ist anders, in: idea Spektrum, Nr. 36 v. 5. September 2018, S. 3

Jetzt wird Reden nicht mehr helfen, Interview in: Freie Presse, 15. September 2018

Üblicherweise folgt Rücktritt, Interview in: Junge Freiheit Nr. 40/18 v. 28. September 2018, S. 17

Warum AfD und Grüne so stark werden und SPD wie CDU/CSU verlieren, Interview in: Tichys Einblick, 7. Oktober 2018

Muss die CDU konservativer werden?, in: idea Spektrum, Nr. 44 v. 31. Oktober 2018, S. 15

Das Volk befragen: Soll ein Gesetz in Kraft treten oder nicht? Interview, in: KDFB Engagiert – Die christliche Frau, 5/2018, S_ 13

Wer braucht eine Leitkultur?, in: DieTagespost, 8. November 2018, S. 19

Um Deutschland trauern, in: Leipziger Volkszeitung / Dresdner Neueste Nachrichten, 24./25. November 2018, S. 4

 

Zweiwöchentliche Kolumne in der „Sächsischen Zeitung“

Wer braucht schon ein Komma? Es wissen immer weniger Leute, was es an gemeinsamer Kultur in Deutschland wirklich gibt, in: Sächsische Zeitung v. 5. Januar 2018, S. 13

Was muss man wissen? Bildung schafft weit schärfere Unterscheidungsmerkmale als schnöder Reichtum, in: Sächsische Zeitung v. 19. Januar 2018, S. 13

Hauptsache Spaß. Im Bildungswesen ist gut gemeint eben noch lange nicht auch gut getan, in: Sächsische Zeitung v. 2. Februar 2018, S. 13

Ins Siechtum gesiegt. Mit Martin Schulz und der SPD könnte man Mitleid haben. Doch vieles ist selbst verschuldet, in: Sächsische Zeitung v. 17./18. Februar 2018, S. 14

Wissen ist nicht alles. Auch ein gebildeter Mensch kann ein Stinkstiefel, selbst ein ungebildeter Mensch heilig sein, in: Sächsische Zeitung v. 2. März 2018, S. 15

Uwe, Uwe. Auf wessen Seite muss man stehen, um beim Meinungsstreit über den Stil klagen zu dürfen? Und wo bleiben die Tatsachen?, in: Sächsische Zeitung v. 16. März 2018, S. 15

Der Nutzen des Streitens. Wenn es mehr um Fakten als um Moral geht, können Debatten konstruktiv verlaufen, in: Sächsische Zeitung v. 29. März 2018, S. 9

Gift in der Debatte. Wir haben uns mittlerweile an unfaire Spielbedingungen beim Meinungsstreit gewöhnt, in: Sächsische Zeitung v. 13. April 2018, S. 15

Ein Zeichen gegen Judenhass. Auschwitz war auch deshalb möglich, weil so viele damals wegschauten. Daraus sollten wir lernen, bevor es zu spät ist, in: Sächsische Zeitung v. 27. April 2018, S. 15

Kompetenz kommt von Fleiß. Schulen sollten weder ideologische Experimentierfelder noch gesellschaftliche Reparaturbetriebe sein, in: Sächsische Zeitung v. 11. Mai 2018, S. 15Haupts

Hauptsache neu. In der Schulpolitik wird Bewährtes oft verteufelt. Läuft was schief, sind die Lehrer schuld, in: Sächsische Zeitung v. 25. Mai 2018, S. 15

Die linksradikale BRD. Positionen der Fortschrittler von gestern sind nicht selten die der Konservativen von heute, in: Sächsische Zeitung v. 8. Juni 2018

Wenn der bayerische Löwe zubeißt. Gerade für Parteien gilt: Wer mit Problemlösungen zu spät kommt, den bestraft das Leben, in: Sächsische Zeitung v. 22. Juni 2018, S. 18

Vernunft als Bildungsziel. Wir sollten Urteile auf Fehler befragen und Falsches wenigstens bei uns selbst korrigieren, in: Sächsische Zeitung v. 6. Juli 2018, S. 18

Master oder doch lieber Meister? Heute heißt Bildung, was einst Vorbildung war. Ausbildung darf man nicht geringschätzen, in: Sächsische Zeitung v. 20. Juli 2018, S. 13

Rhythmus und Eros. Musische Bildung hat heute keinen hohen Stellenwert mehr. Dabei tut sie uns allen so gut, in: Sächsische Zeitung v. 3. August 2018

Sind Menschenopfer Kulturgut? Ureinwohner wie Zuwanderer sollten sich als Teile eines großen Ganzen verstehen, in: Sächsische Zeitung v. 17. August 2018, S. 13

Üppige Weidegründe für die AfD. Beim „Kampf gegen rechts“ wird von Fehldiagnosen ausgegangen und somit das Ziel verfehlt, in: Sächsische Zeitung v. 31. August 2018, S. 13

Fragen an uns selbst. Statt Empörung und Resignation: Was lehren uns die jüngsten Ereignisse von Chemnitz?, in: Sächsische Zeitung v. 14. September 2018, S. 13

Kaninchen von der AfD-Schlange. Die Verstandesleistung kluger Leute nimmt gewaltig ab, sobald sie sich mit Politik befassen, in: Sächsische Zeitung v. 28. September 2018, S. 15

Im Stich gelassen. Schon vor der Wahl in Bayern ist klar, dass sich die CSU aus Angst selbst ruiniert hat, in: Sächsische Zeitung v. 12. Oktober 2018

Rezepte gegen Dummheit. Warum ist die Formel vom „Wahren, Guten und Schönen“ heute so vielen peinlich?, in: Sächsische Zeitung v. 26. Oktober 2018, S. 15

Hier Paläste, dort Hütten. Die globale Ungleichheit wird bald noch größer. Eine Lösung ist leichter gesagt als getan, in: Sächsische Zeitung v. 9. November 2018, S. 13

Es muss nicht immer Hegel sein. Ein Plädoyer zum Erhalt des allgemeinen Sprachniveaus (Achtung, enthält Konjunktive!), in: Sächsische Zeitung v. 23. November 2018, S. 13

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Allgemein · Klare Kante · patzelts politik

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