Feb 7, 2019
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Sawsan Chebli grenzt Ahmad Mansour aus

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„Das therapeutische Kalifat – Meinungsdiktatur im Namen des Fortschritts“ heißt ein 2018 erschienenes Büchlein des Schweizer Schriftstellers Giuseppe Gracia. Der Ausdruck „therapeutisches Kalifat“ stammt vom Schweizer Philosophen Michael Rüegg, erklärt Gracia. Damit sei eine neue Art von Herrschaft gemeint. Und zwar durch eine „gewissermaßen sanfte Gesellschaftstherapie“ einer politisch-kulturellen Elite, welche die „christlichen Wurzeln des Abendlandes abschneidet und uns im Zuge der Globalisierung befreien möchte vom Hemmschuh veralteter religiöser, nationaler oder geschlechtlicher Idenditäten“. Im Namen des Kampfes gegen Intoleranz, Rassismus und Sexismus diene Westeuropa als „großes Therapiehaus“, „atheistisch und wirtschaftsgetrieben“. „Willkommen im therapeutischen Kalifat“ betitelte Rebecca Schönenbach von „Frauen für Freiheit“ jetzt ihre Podiumsdiskussion mit Gracia, Birgit Kelle und Ahmad Mansour im Berliner Ludwig-Erhard-Haus. Untertitel: „Podiumsgespräch über die Grenzen des Sagbaren“.

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