Feb 8, 2019
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Saudi-Arabien gab US-Waffen an Islamisten weiter

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CNN gab am Montag bekannt, dass Saudi-Arabien und seine Koalition Waffen an Al-Qaida, Salafi-Milizen und anderen Fraktionen im Jemen geliefert hätten, die von den Vereinigten Staaten hergestellt wurden. Berichten zufolge wurden die Waffen von iranisch unterstützten Rebellengruppen erbeutet, die gegen die saudisch geführte Koalition im Jemen kämpfen, was bedeutet, dass auch der [iranische] Geheimdienst Zugriff auf sie haben könnte, um ihre Technologie zu analysieren. Ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums bestätigte gegenüber CNN, dass die USA das Problem untersuchen werden, da die Weitergabe von militärischer Ausrüstung an  Dritt das Waffenabkommen zwischen der USA und Saudi Arabien verletzen würde. Kommandeure und Analysten der Region sagten gegenüber CNN, dass die Saudis und die Vereinigten Arabischen Emirate Waffen, die sie von den USA erhalten haben, dazu verwenden würden, diverse Fraktionen und Milizen im Jemenkonflikt zu entlohnen.

Nach der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi in der saudi-arabischen Botschaft in Istanbul wurde die Rolle, die die USA in dem von Saudi-Arabien geführten Krieg im Jemen einnimmt, zunehmend kritischer untersucht. (…) Die Trump-Regierung hat im November ein Hilfsprogramm beendet, in dem  saudi-arabische Flugzeuge in der Luft aufgetankt wurden.”(Chris Mills Rodrigo: „US investigating whether Saudi Arabia gave third parties American-made weapons: report“)

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Artikel · Außenpolitik · Mena Watch

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