Nov 13, 2019
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Polizeipfarrer: Das gute Gewissen geht

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Pfarrer Sven Täuber war in der Polizei des Landes Brandenburg 13 Jahre in Amt und Würden. Letzteres kann man nach den mir bekannten Veröffentlichungen von den Verantwortlichen der Landespolizei nicht unumwunden und schon gar nicht in jedem Fall behaupten. Skandale, Pleiten, Pech und Pannen begleiteten Polizeipfarrer Täuber auf seinem langen Weg in allen Brandenburger Hierarchieebenen. So erlebte ich ihn einmal bei einem „Gesundheitsseminar“ der Gewerkschaft der Polizei, als er gegenüber dem anwesenden Innenminister Ralf Holzschuher (SPD) anfing, ungeschönt den Ist-Zustand der Landespolizei zu beschreiben. Nicht nur verstellbare Schreibtische und orthopädische Stühle, um den hohen Krankenstand zu senken, benötigen die Kollegen, sondern eine Polizeiführung, die ein aktives Gesundheitsmanagement betreibt und keine ständig neuen wohlfeilen Papierlagen schafft, die seines Erachtens lediglich eine Alibifunktion besitzen. Der Krankenstand liegt „traditionell“ auf über zehn Prozent des Personalbestandes. Zumindest in den Brandenburger Ministerien macht man sich ernsthafte Gedanken um die Gesundheit des Überbaus. Für die dortigen Herrschaften sollen teure Luxussessel angeschafft werden. Kosten für den Steuerzahler pro Stück um die 8.000 Euro. Dafür müssten die „Omas gegen rechts“ ziemlich lange stricken.

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