Okt 21, 2019
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Nitrat im Grundwasser: Die fragwürdige Messpraxis der deutschen Behörden

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Die Schlagzeilen kehren seit Jahren immer wieder: Die Belastung von Deutschlands Grundwasser mit Nitrat, also bestimmten Stickstoffverbindugen, sei zu hoch. Das Umweltbundesamt etwa meldet: „An Messstellen, in deren Einzugsgebiet viele landwirtschaftliche Nutzungen vorkommen (Ackerflächen, Grünland und Sonderkulturen wie z.B. Gemüseanbau), überschreiten ca. 28 Prozent der Messstellen den Schwellenwert.“ Auch die EU-Kommission mahnt und verklagt die Bundesrepublik, dass sie die Grenzwerte für Nitrat überschreitet. Das kann teuer werden: 860.000 Euro Strafzahlungen könnten fällig werden – pro Tag. Deshalb hat die Bundesregierung ein neues Agrarpaket angekündigt, das unter anderem eine Einschränkung der Düngung – der Ursache von Nitratbelastung – vorsieht. Damit sollen sogar die für die Pflanzenernährung notwendigen Mengen unterschritten werden. Das würde erhebliche Ernteeinbußen bedeuten.

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