Sep 9, 2019
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Niko Paech hat recht mit seiner Postwachstumsökonomie

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Niko Paech hat recht mit seiner Postwachstumsökonomie

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Die Moderne hat einen Feind. Und der heißt Klimaschutz. Kaum jemand weiß das so plastisch zu schildern wie Niko Paech, auch wenn er es andersherum formulieren würde. Deswegen ist es keine ganz schlechte Idee, in Zeiten der Klimahysterie Wachstumskritiker wie ihn zu Wort kommen zu lassen. Zuletzt konnte man den an der Universität Siegen dozierenden Volkswirtschaftler in der Tageszeitung, im Deutschlandfunk und (leider hinter einer Bezahlschranke) in der Süddeutschen lesen und hören. Getrieben von der Furcht vor menschgemachten ökologischen und klimatischen Katastrophen fordert er auch in diesen Texten und Interviews die Rückkehr zu einer an Suffizienz orientierten Gesellschaft mittelalterlichen Zuschnitts. Seit Jahren schon zieht Paech mit seiner Vision einer „Postwachstumsökonomie“ durch die Lande, wirbt für die Zerstörung von Autobahnen und Flughäfen, für das Ende der industriellen Massenproduktion und für die Abschaffung der intensiven Landwirtschaft. Sesshaftigkeit, Genügsamkeit und Entsagung sind die Stichworte, mit denen er einen klima- und umweltverträglichen Lebensstil umschreibt, dem sich jeder zu unterwerfen hätte, um die Apokalypse noch zu vermeiden. Für Paech liegt die Zukunft in dörflichen Gemeinschaften, in denen Heimarbeit mit einfachen mechanischen Werkzeugen und Selbstversorgung aus dem eigenen Garten unsere grundlegenden Bedarfe decken.

Der Beitrag Niko Paech hat recht mit seiner Postwachstumsökonomie erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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Die Moderne hat einen Feind. Und der heißt Klimaschutz. Kaum jemand weiß das so plastisch zu schildern wie Niko Paech, auch wenn er es andersherum formulieren würde. Deswegen ist es keine ganz schlechte Idee, in Zeiten der Klimahysterie Wachstumskritiker wie ihn zu Wort kommen zu lassen. Zuletzt konnte man den an der Universität Siegen dozierenden Volkswirtschaftler in der Tageszeitung, im Deutschlandfunk und (leider hinter einer Bezahlschranke) in der Süddeutschen lesen und hören. Getrieben von der Furcht vor menschgemachten ökologischen und klimatischen Katastrophen fordert er auch in diesen Texten und Interviews die Rückkehr zu einer an Suffizienz orientierten Gesellschaft mittelalterlichen Zuschnitts. Seit Jahren schon zieht Paech mit seiner Vision einer „Postwachstumsökonomie“ durch die Lande, wirbt für die Zerstörung von Autobahnen und Flughäfen, für das Ende der industriellen Massenproduktion und für die Abschaffung der intensiven Landwirtschaft. Sesshaftigkeit, Genügsamkeit und Entsagung sind die Stichworte, mit denen er einen klima- und umweltverträglichen Lebensstil umschreibt, dem sich jeder zu unterwerfen hätte, um die Apokalypse noch zu vermeiden. Für Paech liegt die Zukunft in dörflichen Gemeinschaften, in denen Heimarbeit mit einfachen mechanischen Werkzeugen und Selbstversorgung aus dem eigenen Garten unsere grundlegenden Bedarfe decken.

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