Mrz 24, 2019
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Neue Rezessionsängste, Bayer und Boeing unter Druck

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Der DAX schwankt stark, weil er viele zyklische Werte enthält — das ist die gängige Begründung für die vergleichsweise hohe Volatilität des deutschen Leitindex. Die These ist korrekt, schließlich finden sich neben den vier großen Titeln aus der Automobilindustrie auch die Industriekonzerne Siemens und Thyssenkrupp sowie die Chemieriesen BASF, Bayer und Covestro im DAX. Diese Aktien reagieren alle mehr oder weniger stark auf die Konjunktur. Doch das ist nicht mehr der einzige Grund für die Kurskapriolen. Inzwischen steckt im DAX auch eine Chaoskomponente. Das Neumitglied Wirecard etwa sorgt seit seiner Aufnahme für Turbulenzen — vor allem seit sich der Verdacht auf womöglich betrügerische Buchungen beim Zahlungsdienstleister hartnäckig hält. Auch Traditionskonzerne werden immer öfter zu Unruhestiftern. Soeben zog Bayer nach dem Glyphosat-Urteil in den USA den Index in die Tiefe. Die Strukturkrise der deutschen Autoindustrie und ihre Folgen für den DAX-Punktestand seien nur am Rand erwähnt. Doch es gibt auch noch ordnende Pole in der Welt der Börsianer. Man schaue in die USA: Die Fed signalisiert anhaltende Ruhe an der Zinsfront. Das stimmt dann wieder optimistisch. ​

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