Mrz 3, 2019
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Migrationszahlen 2017/18 zeigen: Deutschland ist ein Einwanderungsland für Ausländer und ein Auswanderungsland für Deutsche

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Ende Januar 2019 legte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die Zahlen zum Thema Asyl für 2018 [1] und umfangreiche Statistiken zum gesamten Migrationsgeschehen 2016/17 [2] vor. Innenminister Seehofer nahm das zum Anlass die Daten in einer vielbeachteten Pressekonferenz wie folgt zusammenzufassen: „Wir haben das Problem in den Griff bekommen, wir haben Ordnung hergestellt“ [3]. Die Leitmedien berichteten darüber mit dem Tenor, dass die gesamte Migration rückläufig sei und gaben allgemein Entwarnung. Die Zahlen lägen deutlich unter der sogenannten Obergrenze und wurden durchweg als Erfolg gemeldet [4], [5]. So jubelte die Tagesschau stolz in [5]: „Vor allem bei der Nettozuwanderung, also nach Abzug von Rückführungen und Fällen freiwilliger Rückkehr, lägen die Zahlen deutlich unter der im Koalitionsvertrag von Union und SPD vereinbarten Obergrenze für die Zuwanderung von Flüchtlingen, die auf jährlich 180.000 bis 220.000 festgelegt wurde. In diesem Korridor werden auch Aufnahmen aus humanitären Gründen und über Resettlement-Programme mitgezählt, sowie Menschen, die durch Familiennachzug nach Deutschland kommen.“ Die Definition der Obergrenze ist absolut korrekt und kann im Koalitionsvertrag [6] auf S. 104 nachgelesen werden.

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