Dez 25, 2018
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Migration und die Statik der modernen Welt

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Im ersten Teil dieser Text-Folge wurde gezeigt, wie mit dem sogenannten „Migrationspakt“ die Weltordnung des gleichberechtigten Nebeneinander souveräner Nationalstaaten, wie sie in der Charta der Vereinten Nationen festgelegt ist, durch eine neue Weltordnung der grenzüberschreitenden Vermischung ersetzt wird. Den großen Wanderungsbewegungen unserer Zeit wird dabei eine globale Aufgabe anvertraut: Sie sollen die Entwicklungsprobleme der Welt lösen. Jene politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungsaufgaben, die bisher den Ländern und ihren souveränen Institutionen anvertraut waren, sollen nun durch „Offenheit“ und „Mobilität“ grenzüberschreitend und global gelöst werden. Die Auflösung aller festen, eindeutigen und begrenzten Verantwortlichkeiten schickt sich an, auf längere Zeit zur herrschenden Weltordnung zu werden. Diese allgemeine Mobilmachung zwingt uns, noch einmal tiefer über die Statik der modernen Zivilisation und der freiheitlichen Demokratie nachzudenken.

Der Beitrag Migration und die Statik der modernen Welt erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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