Dez 10, 2019
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Mediensafari: von Grenzverletzungen und Markenpflege

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Buß und Reu und womöglich auch ein bisschen Angst um die Aberkennung des Gemeinnützigkeitsstatus knirschen nun die Herzen der Schönheitsfunktionäre um Philipp Ruch entzwei. „Wir haben Fehler gemacht“, teilten sie auf der ihrer Webseite mit. Ja, wer hätte auch auf die Idee kommen können, dass das Verticken von Plexiglaswürfeln mit angeblicher Original-Auschwitz- und Anderswo-Erde plus Zugabe (Poster, Postkarte) als „kleines Weihnachtspaket“ für 60 Ocken und die öffentliche Zuschaustellung von angeblicher Knochenasche ermordeter Juden vor allem von lebenden Juden nicht so töfte gefunden wird? Jedenfalls nicht so heiß, subversiv & dufte wie von Spiegel Online, der Frankfurter Rundschau, dem Tagesspiegel („drastisch – und notwendig“), wie von Edith Rohs aka Lea „Backenzahn“ Rosh, dem Monitor-Redaktionsleiter Georg Restle und der Berliner Senatstwitterante Sawsan Chebli. Herrje, und das in einem Land, in dem tote Juden sonst immer gehen. Die beliebtesten Vertreter dieser Art heißen bekanntlich Herr und Frau Stolperstein. Uns dann machen lebende Juden so a Geschrei, dass dem Schönheitszentrum nichts anderes übrig bleibt, als sie zu blockieren:

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