Jan 27, 2019
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Malaysia: Wegen Diskriminierung von Israelis Weltmeisterschaft entzogen

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„Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat am Sonntag (27. Januar) Malaysia das Recht entzogen, die Para-Schwimm-Weltmeisterschaften 2019 auszutragen, die von 29. Juli bis 4. August in Kuching stattfinden hätten sollen.

Die Entscheidung wurde vom IPC-Vorstand bei seinem Treffen in London, Großbritannien getroffen, nachdem das Ministerium für innere Angelegenheiten von Malaysia die Garantie schuldig geblieben ist, dass israelische Para-Schwimmer frei von Diskriminierung an den Weltmeisterschaften teilnehmen können. (…)

IPC-Präsident Andrew Parsons sagte: ‚Alle Weltmeisterschaften müssen den antrittsberechtigten Athleten aller Nationen offenstehen, unter völliger Gewährung von Sicherheit und frei von Diskriminierung. Wenn ein Austragungsland Athleten einer bestimmten Nation aus politischen Gründen aussperrt, dann haben wir keine andere Alternative als um einen neuen Gastgeber umzusehen.‘

‚Die paralympische Bewegung hat war und wird immer vom Wunsch nach Einbindung, nicht Ausgrenzung getragen sein. Egal um welches Land es geht, das IPC würde dieselbe Entscheidung treffen, auch wenn es mit einer vergleichbaren Situation konfrontiert wäre, in die andere Länder involviert wären‘. (…)

‚Die Vermischung von Politik und Sport ist nie gut und wir sind enttäuscht, dass es israelischen Athleten nicht erlaubt worden wäre, in Malaysia anzutreten.‘“ (Internationales Paralympisches Komitee: „IPC strip Malaysia of 2019 World Para Swimming Championships“)

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Artikel · Außenpolitik · Mena Watch

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