Mai 10, 2019
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Linker Ungeist? – Versuch einer Analyse linker Politik

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(www.conservo.wordpress.com)

Von Herbert Klupp

an jeder Stelle, wo ich im Folgenden „linker Geist“ schreibe, müßte es eigentlich „Ungeist“ heißen. Als Christ glaube ich, daß es einen Gegenspieler Gottes gibt, der „umhergeht wie ein brüllender Löwe“, der „sucht, wen er verschlingen kann“.

Ich möchte aber keine biblische Begründung liefern, sondern einfach eine Beschreibung von Abläufen, die ich schon oft – wie unbewußt – wahrgenommen habe. Schon lange spürte ich gemeinsame Entwicklungsmerkmale vieler katastrophaler gesellschaftlicher Entwicklungen, und jetzt wage ich endlich den Versuch, sie explizit darzulegen. Ob Französische oder Russische Revolution, ob Kirchenkampf oder Nationalismus, Diktatur, ob Kommunismus oder Islam, ob Gender oder Globalisierung, ob Bibelkritik oder Verleumdung guter konservativer Menschen, ob Klimawahn oder das moderne Gleichheitsdogma – all diese sehr verschiedenen Bewegungen scheinen mir eine gemeinsame innere Logik zu haben, die ich im Folgenden beschreiben, und natürlich auch zur Diskussion stellen möchte.

Ein Versuch über den linken Geist

Das innerste Wesen des linken Geistes ist der unersättliche Wunsch nach Zerstörung des Wahren, Guten und Schönen. Weil das aber allen natürlichen Neigungen des Menschen widerspricht, hat er ein schrittweises Vorgehen entwickelt, um zum Ziel zu kommen. Die linke Ideologie, der linke Geist kann aus sich heraus nichts tun. Er braucht Menschen, die diese Zerstörungsarbeit durchführen. Es ist interessant, diesen Weg der Manipulation der Menschen nachzuzeichnen.Im Einzelfall haben wir alle das schon gesehen und erlebt, aber uns vielleicht nie klargemacht, welche gemeinsame, quasi immer gleiche Strategie dahintersteckt.

Der Ausgangspunkt ist das von Gott geschaffene Leben auf der Erde. Bei allen Problemen die es hier oder da gibt, im Prinzip ist alles gut erschaffen. Hier aber setzt die linke Propaganda durch konsequentes Schlechtreden alles Bestehenden ein. Für den linken Geist ist es uninteressant, ein konkretes Problem, aus dem Negatives folgt, zu lösen. Das ist die typische Vorgehensweise der Christen. In einer Art Spezialisierung folgen ihnen Ingenieure, Techniker, Praktiker und Macher. Sind Flüsse verdreckt, bauen sie Kläranlagen.

Der linke Geist verachtet solche Problemlösungen. Er braucht stattdessen die große Erzählung, wonach „hier alles schlecht“ ist. Er definiert“ Strukturen, die den Interessen der Menschen schaden“, die „daher zu eliminieren“ sind.

Diese schädlichen Strukturen definiert er, wo und wie er will, bevorzugt aber dabei die Nähe zu gewachsenen und bewährten Formen. So verdächtigt er das Eigentum, an allen Problemen schuld zu sein, aber auch die Familie, die Kirche, die altbewährte Moral, die Technik, und vieles andere auch, vor allem aber den Glauben an den Schöpfer, das Vertrauen auf Gott, und konkret die Erlösung des Menschen durch Jesu Opfer am Kreuz.

Das Schlechtreden von allem an sich Guten hat natürlich zum Ziel, die Menschen aufzustacheln und zu empören gegen die „Obrigkeit“, gegen „veraltete Familienstrukturen“, gegen „ausbeuterische Wirtschaftsverhältnisse“, gegen alle „Unfreiheit“, die angeblich aus dem Festhalten an einer guten Moral, an kirchlicher Lehre und natürlich am Christlichen Glauben resultiert.

Sind erst genügend Menschen aufgestachelt, so daß allgemein Veränderungen eingefordert werden, lenkt der linke Geist die Kraft dieser „revolutionären Stimmungen“ gezielt gegen die Konservativen, also genau jene, welche die guten bewährten Strukturen erhalten wollen.

Dann beginnt die linke Propaganda, den Massen eine Utopie vorzustellen. Ob „Sozialismus“, „Kommunismus“, „eine rassisch gesäuberte Nation“, ob „Klimagerechtigkeit“, „ökologischen Fußabdruck minimieren“, „allgemeine Gleichheit“ oder ein „zurück zur Natur“, in jedem Fall ist es eine Utopie, die nicht funktionieren kann und nie funktionieren wird. Aber darauf kommt es nicht an, sondern nur darauf, ob sich genügend Menschen finden, die bereit sind, daran zu glauben.

Ein typisches Mittel, das den linken Geist voranbringt, und ihm einen Vorsprung verschaffen kann, ist nun die Lächerlichmachung der konservativen Positionen. Lügen, Verleumdungen und falsche Anklagen sind die Mittel der Wahl, um die allgemeine Empörung, Unzufriedenheit und die Verachtung des bestehenden groß und stark zu machen.

Im Rahmen der erzeugten Unruhen und Unzufriedenheit kommt jetzt der linke Geist an die Macht, wenn auch jetzt noch nicht an die ganze Macht.

Wenn er endlich konkrete politische Schritte in Richtung seiner Utopie auf den Weg gebracht hat, und wenn dann immer weniger funktioniert in Staat und Gesellschaft, wird jetzt konsequent und systematisch der konservativen Seite dafür die Schuld in die Schuhe geschoben.

Das allgemeine Schlechtreden geht sodann über in gezielte persönliche Anklagen aller, die sich dem linken Wahnsinn in den Weg stellen. Trotz massiver persönlicher Nachteile finden sich immer wieder einzelne Menschen, die um der Wahrheit willen den Weg des Märtyrers gehen. Meistens sind es Menschen, die im Glauben Kraft finden und wegen ihrer Heilsgewißheit unerschrocken auftreten.

Sie müssen im Sinne der Linken als erste eliminiert werden.

Die Linken haben jetzt die Massenmedien unter Kontrolle und sie unterrichten die Schüler und die jungen Leute systematisch in ihrem Sinne. Systematisch wird jetzt das Feindbild des Konservativen aufgebaut und gepflegt.

Das ist die Phase der „Dekonstruktion“, der „Umkehrung aller Werte“, wo „Fragen wichtiger sind als Antworten“ und der „Weg wichtiger als das Ziel“. Jetzt zählt Wahrheitsliebe nichts mehr. Sie ist ersetzt worden durch eine Haltung pro Mainstream. Der linke Mainstream kann jetzt aggressiv alle „Abweichler“ bedrohen, und, wenn notwendig, ihre Existenz, zumindest ihren Ruf und ihre Glaubwürdigkeit zerstören.

Mittels der Massenmedien und der Mainstream-Erziehung gelingt es jetzt, bis in Feinheiten hinein ausdifferenziert, daß viele Menschen das Gute verachten und das Schlechte anstreben. Die Verachtung des Guten durch eine große Mehrheit führt zu einem ständigen Abbau aller guten tragfähigen Restsubstanz.

Der Mensch haßt und bekämpft jetzt alles, was von Gott gut geschaffen wurde und auch gut gelungen ist, und er kämpft für all das, was ihm eigentlich schadet.

Der linke Geist ist jetzt am Ziel. Ein beständiger Abbau alles Guten, Wahren und Schönen findet statt. Die Zerstörung schreitet voran. Die ursprüngliche positive Empfindung der Menschen, ganz natürlich das Gute zu erkennen, ist umprogrammiert.

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Nachwort

Der oben geschildete Prozeß ist keine lineare Geschichte, sondern er kann sich wie in Spiralen fortbewegen. Ist eine gewisse Stufe erreicht, kommt es es zu Hungersnot oder Krieg, zu Unterdrückung, zur Anarchie oder einer Herrschaft der Perversion. Aber innerhalb des erreichten Zustandes versucht der linke Geist – der qua Definition immer unzufrieden ist – eine neue, weitere Drehung in noch schrecklichere Szenarien hinein zu erreichen.

www.conservo.wordpress.com     10.05.2019
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Allgemein · Conservo · Innenpolitik · Klare Kante

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