Mai 11, 2019
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Lieber gut beschäftigter Handwerker als arbeitsloser Kulturanthropologe

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Der Erfolg staatlicher Bildungspolitik wird in erster Linie am Anteil der Abiturienten an den Schulabgängern bemessen. Wenn es heute fast 60 Prozent eines Abiturjahrgangs an die Universitäten zieht, mag das Politiker mit Stolz erfüllen. Das Resultat einer solchen Bildungspolitik, die die akademische Ausbildung überbetont und die berufliche Ausbildung eher stiefmütterlich behandelt, ist jedoch ein eklatanter Fachkräftemangel in nicht-akademischen Berufen, vor allem im Handwerk. Es schadet aber unserer Wirtschaftskraft, wenn Aufträge von Unternehmen wie Privatleuten nur mit großer zeitlicher Verzögerung bearbeitet werden können, weil überall Elektroniker, Klempner oder Kfz-Mechatroniker fehlen.

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