Feb 22, 2019
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Kurdischer Oberbefehlshaber: 1500 Soldaten sollten trotz Abzug bleiben

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„Mazloum Kobani, der Oberbefehlshaber der von den USA unterstützten syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), rief die Alliierten der internationalen Koalition dazu auf, 1.000 bis 1.500 Soldaten in Syrien zu belassen. Sein Aufruf erfolgte als Reaktion auf die Vorbereitungen der USA, ihre insgesamt 2.000 Mann starken Truppen aus dem Nordosten Syriens abzuziehen, sobald die letzte Hochburg des IS in Deir ez-Zor gefallen ist. Frankreich hat bereits zugesagt, eine gewisse Truppenpräsenz aufrechtzuerhalten. Laut Reuters sagte Kobani gegenüber Reportern in einer stillgelegten Basis in Nordost-Syrien: ‚Wir möchten eine Luftsicherung, Luftunterstützung und eine Bodentruppen vor Ort haben, die sich mit uns koordinieren‘.

Die SDF befürchtet, dass sie sich, nach dem Abzug der Koalitionskräfte, in einem verwundbaren Zustand befindet und damit Angriffen von der Türkei oder dem Islamischen Staat schutzlos ausgeliefert sein wird. Kobani hatte zuvor Gespräche mit hochrangigen US-Militärs geführt. Joseph Votel, Chef des US Army Central Command, sagte, dass es keine Planänderung hinsichtlich des von US-Präsidenten Donald Trump angeordneten, vollständigen Rückzugs gebe.“ (Bericht von RUDAW: „SDF commander calls for 1,500 coalition troops to remain in Syria“)

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Artikel · Außenpolitik · Mena Watch

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