Sep 10, 2019
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Klima-Forscher im Eis vor Spitzbergen gefangen

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Das Expeditionsschiff MS Malmö hatte eigentlich sechzehn umweltbewegte Passagiere nach Spitzbergen bringen sollen, die dort – wie einst unsere selige Kanzlerin in Grönland – den Eisbergen beim Kalben und Schmelzen zusehen wollten. Nur das Arktis-Eis enttäuschte leider auf ganzer Linie: Statt ordnungsgemäß zu schmelzen, schloss es das schwedische Traditionsschiff ein, als es die packeisbeladene Hinlopenstraße zwischen der Hauptinsel und Nordostland passieren wollte. Es nützte alles nichts. Kein Gebet zum Klimagott, kein Rosenkranz an Klimapäpstin Greta. Das Eis ließ sich nicht erweichen. Dabei gehört die MS Malmö der höchsten Eisklasse an, kann also Eisschollen von bis zu 80 cm Dicke durchdringen. Ein Helikopter musste schließlich die Klima-Touristen retten und sie in den Hauptort Longyearbyen bringen, während die Crew an Bord ausharrte. Während der Rettung begann es dann auch noch zu schneien … ja, Klima-Sommer können kalt sein. Gott sei Dank verfügten die Forscher über ein Restaurant, eine Bar und eine schiffseigene Sauna zum Aufwärmen am Pol.

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