Sep 2, 2019
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Gold, Staatsfonds, US-Konsumklima, Mietendeckel, Lira-Crash

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Der rasche Anstieg des Goldpreises, der in Euro gerechnet ein Allzeithoch erreicht hat, treibt seltsame Blüten. Die Bundes­republik verkauft Goldmünzen zu einem Preis, der unter dem Materialwert liegt. Konkret geht es um Stücke mit dem Motiv „Dom zu Speyer“, deren Bestellfrist bis zum 12. September läuft. Die Exemplare wiegen eine halbe Feinunze und werden zum Festpreis von 626,98 Euro angeboten. Aktuell notiert die halbe Feinunze bei 693,75 Euro. „Eine nachträgliche Anpassung des Verkaufspreises erfolgt nicht“, bestätigte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums auf Anfrage. Das Ministerium habe das Gold lange vor Verkaufsbeginn zum Tages­preis von der Bundesbank beschafft. Zu bestellen sind maximal zehn Stück über die offizielle Verkaufsstelle für Sammlermünzen (VfS; im Internet: www.deutsche-sammlermuenzen.de). Was passiert, wenn die Zahl der georderten Stücke die maximal mögliche Auflage von 175.000 übersteigt? Nach Angaben des Sprechers soll jeder Besteller zumindest ein Stück mit einem aufgeprägten Nennwert von 100 Euro bekommen. Ausgabetag ist der 1. Oktober. Vorsicht: Die Bestellungen sind verbindlich, Kunden müssen die georderte Menge auch abnehmen.

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