Jun 15, 2019
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Gegängelt, geknebelt, seiner Freiheit beraubt: Deutschland 2019 wie 1832

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(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Gedanken zu Hambach 2019: Gebt uns unsere Freiheit zurück!

„Die Gedanken sind frei! Wer kann sie erraten?…“ So singen wir schon seit Jahrhunderten, vor allen in Zeiten der Unterdrückung und der Unfreiheit. Der Text ist deshalb ein Aufschrei, eine Hilfeschrei für die Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit, der gerade jetzt eine besondere Berechtigung hat.

Die Meinungsfreiheit ist derzeit so bedroht wie schon lange nicht mehr. Wir dachten, wir lebten im freiesten Deutschland, das wir je hatten, und wachen auf in der rauen Wirklichkeit von Überwachung, Kontrolle und einer sog. Meinungsfreiheit, die nur zugelassen ist, wenn sie „politisch korrekt“ daherkommt. Es wäre ein Witz, wenn es nicht so ernst wäre, daß ausgerechnet SED-Kader von einst uns heute das Denken vorschreiben – wozu auch noch die Einrichtung einer halbstaatlichen Zensurbehörde dient.

  • Was ist das für eine merkwürdige Gesellschaft, die uns vorschreibt, nicht mehr selbständig denken zu dürfen, sondern das Denken (und Tun!) in die „staatliche Obhut“ zu geben?
  • Sind die Ideen der Aufklärung an diesen Linken gänzlich vorbeigegangen?
  • Haben Sie nie etwas von Immanuel Kant gehört?
  • Wissen sie nicht, daß Freiheit, freies Denken und Selbstverantwortung zur Mündigkeit des freien Bürgers gehören?

Kant hat die Antwort klar formuliert: „Sapere aude!“ (latein. wörtlich: „Wage es, weise zu sein!“). Kant (1784) zum Leitspruch der Aufklärung:„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

Was bedeutet: Du Mensch, Du Bürger, darfst und mußt mündig sein. Also mußt Du Dich aus Deiner selbstverschuldeten Unmündigkeit befreien, indem Du Deinen eigenen Verstand einsetzt!

    • Fallen wir wieder vor 1832 zurück, als der Adel die herrschende und das Volk die dienende, die untertänige Klasse war? Heute spielen selbsternannte Meinungshüter Vormund über das Volk und zwängen es in ein Meinungskorsett, das kein freies Atmen erlaubt.
    • Linke und vor allem grüne „Volksvertreter“ geben dem Volk vor, was „politisch korrekt“ ist – vom Reden und Schreiben bis zum Kochen und Autofahren usw. Die Unterdrückungsskala ist schier endlos.
    • Unsere „politische Klasse“ hat etwas Wichtiges vergessen: Die Bürger sind keine Befehlsempfänger und die Politiker keine Befehlsgeber. „Volksvertretung“ heißt, den Willen des Volkes zu befolgen.
  • Art. 20 Grundgesetz: (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.

 

Wer die Freiheit im Herzen trägt, dessen Herz für Deutschland schlägt

(Das Vorbild von 1832: Demokraten versammelten sich am Hambacher Schloss)

Die „Freien Autoren“ zum Widerstand aufgerufen

Geschichtsbewußte erinnern sich: Das „Hambacher Fest“ fand vom 27. Mai bis zum 1. Juni 1832 auf dem Hambacher Schloß (nahe bei Neustadt an der Weinstraße) in der damals zum Königreich Bayern gehörigen Rheinpfalz statt. Es gilt als Höhepunkt bürgerlicher Opposition in der Zeit der Restauration. Die Forderungen der Festteilnehmer nach nationaler Einheit, Freiheit und Volkssouveränität hatten ihre Wurzeln im Widerstand gegen die restaurativen Bemühungen des Deutschen Bundes.

In diesem Sinne begründete Prof. Dr. Max Otte die Erinnerung an einst und vergleicht sie mit der Gegenwart: Das heutige Deutschland ist in seiner Freiheit von innen heraus so gefährdet wie 1832. Der Verband der Freien Autoren sieht es deshalb als seine vaterländische Pflicht an, die Errungenschaften der Freiheit und der freien Meinungsäußerung mit großem Einsatz zu verteidigen bzw. wieder einzufordern. Dazu soll das Wiederaufleben der Erinnerung an das „Hambacher Fest“ dienen.

Schon im letzten Jahr beteiligten sich viele hundert Konservative am Freiheits-Spaziergang zum Hambacher Schloß, zu dem Max Otte aufgerufen hatte. In diesem Jahr wiederholte sich das Ereignis mit großem Erfolg.

(Photo: Dr. David Berger, Philosophia Perennis, https://philosophia-perennis.com/2019/06/14/neues-hambacher-fest-die-schoensten-impressionen-von-der-patriotenwanderung/)

Maria schneiderUnsere Kolumnistin Maria Schneider schrieb über den letzten Hambach-Marsch:

„Mit flatternden schwarz-rot-goldenen Fahnen griffen sie das zweite Jahr in Folge die Tradition auf, bürgerlichen Protest gegen Unterdrückung und Knechtschaft durch ihren Marsch zum geschichtsträchtigen Hambacher Schloß Ausdruck zu verleihen.

Damals wie heute sind Freiheitskämpfer nicht wohlgelitten

Damals (27. Mai – 01. Juni 1832) wie heute geht es um nationale Einheit, Freiheit und Volkssouveränität.

Damals wie heute geht es darum, Pfründe und verkrustete Machtverhältnisse aufzubrechen.

Damals wie heute versucht die Presse, die Meinungsfreiheit zu knebeln.

Und damals wie heute wird jeder, der sich dem Konformitätsdruck wiedersetzt, schikaniert, geächtet, in seiner beruflichen Existenz vernichtet oder verliert –-im schlimmsten Fall – sein Leben.

Wer hätte gedacht, daß diese Themen in unserer Zeit aktueller denn je sein würden?“

—–

Selbst die „ARD-tagesschau“ widmete dem von Prof. Max Otte ins Leben gerufenen Ereignis eine eigene, wenn auch in ihrer typischen Sprache gefärbte Meldung:

„Deutschlandfahnen schwenkend zogen Otte und rund 450 selbsternannte Patrioten ein Stück hinauf zum Hambacher Schloss. An Ottes Seite war auch der rheinland-pfälzische AfD-Vorsitzende Uwe Junge. Die Kulisse ist großartig, die Analogie zum historischen Vorbild, dem Hambacher Fest von 1832, voll beabsichtigt.“

Ich weiß nicht, wie lange ich als Freier Autor (und Gründungsmitglied des Verbandes) noch frei schreiben kann und darf. „Abgemahnt“ bin ich schon: Die Maas-Kahenesche Zensurbehörde hat mir vorgeschrieben, was ich zu löschen habe (bis zurück ins Jahr 2014!) und was ich fürderhin nicht mehr schreiben darf. Die „Abmahnung“ ist deutlich und kündigt bei „Zuwiderhandlung“ drakonische Strafen an. Und so wie mich hat es auch etliche Kollegen aus dem Verband der Freien Autoren bereits getroffen.

Deshalb ist es höchste Zeit, daß wir unsere Stimme erheben!

„Ein wacher Bürger“ schreibt dazu ((https://philosophia-perennis.com/2019/06/14/neues-hambacher-fest-die-schoensten-impressionen-von-der-patriotenwanderung/):

Das Fest in Hambach, das ist klar,

für uns der Start zur Einheit war.

Vor vielen Jahren, einst im Mai*

War´s mit des Volk’s Geduld vorbei.

 

Man hatte ihnen die Freiheit verboten

Und denunzierte schon damals Patrioten.

Warum? Weil Menschen, die selber denken,

die kann man nur schwerlich als Sklaven lenken,

 

Doch wer die Freiheit im Herzen trägt

Und dessen Herz für Deutschland schlägt,

ist sehr gefährlich für Globalisten,

die sich gegen die Menschlichkeit rüsten.

 

So war es damals, so ist es heute

Und deshalb bin ich ganz stolz, liebe Leute,

dass sich das Volk jetzt wieder erhebt

Und Freiheit und Freude die Menschen belebt.

 

Auf alten Gemälden da konnte man sehen,

wie seinerzeit die Fahnen wehen.

Ganz oben flattert das Gold im Wind,

als Zeichen, dass wir Überwinder sind.

 

Denn das Gold steht für Freiheit, für Liebe und Licht

Das sich den Weg nach oben bricht,

Dann kommt fürs Blut die Farbe ROT

Und dann das SCHWARZ, das steht für TOD

Für Fremdherrschaft und Dunkelheit.

 

Doch wer zu kämpfen ist bereit,

mit Herzblut und Wahrhaftigkeit,

dem wird der Sieg gewiss zu teil

und unser Land wird wieder heil

wird sich erholen von der Schande

und wird verjagen jene Bande,

und die sich als Elite glaubt,

doch nur dem Volk die Rechte raubt.

 

Frau Merkel und die CDU

Die Schwarz der ISIS noch dazu

Das wird die Macht, die uns regiert

Und alle ins Verderben führt.

 

Drum Leute, zeigt den Widerstand,

zeigt Flagge jetzt im ganzen Land

und zeigt die Flagge „richtig rum“

seid nicht so zaghaft und habt Mumm;

denn GOLD und ROT und SCHWARZ allein,

das soll die echte Flagge sein.

(*Mai 1932)

www.conservo.wordpress.com   16.06.2019
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Allgemein · Conservo · Innenpolitik · Klare Kante

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