Dez 14, 2018
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Fundstück: Dezent bis zur Verdrängung

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(Fundstück von Peter Grimm)

Für viele deutsche Medien scheint Straßburg weit weit weg zu liegen. Michael Hanfeld von der FAZ hatte jedenfalls bei so mancher Berichterstattung den Eindruck, als würden die Kollegen von einem Vorgang berichten, der im fernen Ausland stattfindet und nicht direkt vor der eigenen Haustür:

„Auch wenn wir mit dem – islamistischen – Terror leben müssen, wie der CDU-Europapolitiker Elmar Brok, der mit seinen Kolleginnen und Kollegen bis tief in die Nacht im Europaparlament in Straßburg festsaß, am nächsten Morgen im Deutschlandfunk sagt: Den Angriff auf den Weihnachtsmarkt so dezent zu berücksichtigen wirkt wie Verdrängung. Der Täter könnte längst über die Grenze geflüchtet sein und sich das weniger dichte Verfolgungsnetz in Deutschland zunutze machen. Das nächste Attentat könnte auf jeden anderen Weihnachtsmarkt verübt werden, hüben wie drüben. Der Terror kennt keine Grenzen, er sucht sich Ziele mit Symbolgehalt, den Weihnachtsfrieden zu zerstören und dabei möglichst viele Menschen zu töten ist das Ziel. Was könnte uns da an einem solchen Abend näher sein als Straßburg?“

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