Feb 25, 2019
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Experten warnen vor bis zu 30.000 IS-Kämpfern im Irak

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„Experten bezeichnen jene Regionen, in denen ISIS aktiv war, als ‚fragil’ und weisen auf das Sicherheitsvakuum in den betroffenen Regionen hin, da es dort keine Regierungstruppen gibt. (…). Es ist bekannt, dass der Islamische Staat in den meisten Regionen, in denen er seine schwarze Fahne hisste, die Kontrolle bereits verloren hat. Die Einwohner dieser Regionen, zwischen dem Westirak und Ostsyrien, werden auf etwa neun Millionen Menschen geschätzt. (…)

Die Münchner Sicherheitskonferenz machte auf die Rolle des IS in der Region aufmerksam. Die Experten waren sich darüber einig, dass die militante Gruppe nicht mehr so stark ist wie früher ist, jedoch weiterhin fest entschlossen, Präsenz in der Region zu zeigen. Hassan Abu Haniya, ein Experte für islamische Gruppierungen, und betonte die Notwendigkeit, ‚zwischen dem Projekt des islamischen Kalifats und der aktuellen Situation zu unterscheiden, in der die Organisation zu ihren Wurzeln zurückkehre, um dezentral mit einigen – derzeit untätigen Terrorzellen – im Irak und in Syrien zusammenzuarbeiten.’ CNN berichtet, dass laut Medienberichten die Zahl der ISIS-Kämpfer auf 1000 bis 1500 geschätzt wird, die in einer Region mit einer Fläche von höchstens 50 Quadratkilometern an der irakisch-syrischen Grenze tätig sind. Ein anderer Bericht der BBC zitierte eine Aussage von Abu Haniya, laut der die UN die Zahl der Kämpfer auf 20.000 bis 30.000 schätzt. Berichte des US-Geheimdienstes schätzen die Zahl derweil auf 15.000.“ (Bericht in Baghdad Post: „Observers warn against new appearance of 30,000 militants in Iraq“)

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Artikel · Außenpolitik · Mena Watch

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