Okt 10, 2018
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Erneuerbare Energien: Heizen Windfarmen im großen Stil unseren Planeten auf?

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Wenn ein größeres Windpark-Projekt geplant wird, gibt es immer auch Widerstand aus der lokalen Bevölkerung. Der Hauptkritikpunkt ist stets, dass die Windräder die Landschaft verschandeln. Außerdem kommt es vor, dass sie Vögel töten. Allerdings scheinen dies nur kleine Negativpunkte auf dem Weg in eine CO2-freie Zukunft zu sein. Eine neue Studie legt aber nahe, dass Windräder im großen Stil die globale Erwärmung eher beschleunigen als verlangsamen.

Windfarmen verstärken kurzfristig die Erderwärmung

Durchgeführt wurde die Studie von zwei Forschern der School of Engineering and Applied Sciences der Harvard University. Diese kamen zu dem Ergebnis, dass die Substitution der klassischen Energiequellen durch Windenergie für die komplette USA den Effekt hätten, dass natürliche Windströme gestört würden, die die Erde abkühlen.

Die Simulation in einem Model führte die Forscher zu der Annahme, dass die Menge an Windrädern, die benötigt werden würde, um die komplette USA mit Windenergie zu versorgen, den Planeten in diesem Jahrhundert um etwa 0,25 Grad Celsius erwärmen würde. Die gegenläufig sinkenden CO2-Emissionen würden die Erwärmung dagegen nur um 0,1 Grad verlangsamen. Unterm Strich würde die Maßnahme die Erwärmung der Temperatur auf der Erde eher beschleunigen als verlangsamen.

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Presseschau

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