Okt 22, 2019
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Erdogans Schergen im Kampf gegen die Kurden

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Die von der Türkei in Nordostsyrien eingesetzten Truppen bestehen zum Teil aus kriminellen Söldnern und islamischen Extremisten.

Mit der Türkei verbündete Kämpfer in Syrien (Quelle: Qasioun News Agency, CC BY 3.0)

„Die von der Türkei ausgebildeten und finanzierten syrischen Kämpfer, treten als Erben des Aufstands gegen den syrischen Präsidenten Bashar Assad auf. Aber während sie einige islamische Extremisten und frühere Mitglieder einiger syrischer Rebellengruppen umfassen, kämpfen auch viele arabische und turkmenische Söldner aus Nord- und Ostsyrien gegen die Kurden, die für ihre Anwendung von Gewalt und für Plünderungen bekannt sind.

‚Das Hauptproblem bei diesen Truppen ist ihre Kriminalität‘, sagte Elizabeth Tsurkov, eine Mitarbeiterin des in den USA ansässigen Foreign Policy Research Institute, die Dutzende von Kämpfern befragt hat und erklärt, sie seien eher von dem Wunsch nach Macht und Geld angetrieben, als von einer bestimmten Ideologie. ‚Kurdenhass, ein Gefühl des arabischen Chauvinismus, völlige Intoleranz gegenüber jeglichem Dissens und der übermächtige Wunsch nach Profit, sind die Gründe für die meisten Missbräuche‘, sagte sie. Seitdem die Türkei damit begann die Gruppe im Jahr 2016 zu finanzieren, haben ihre Mitglieder noch nicht gegen Assad gekämpft. (…)

Zumindest ein Teil der Truppe umfasst islamistische Extremisten. Das Rojava-Informationszentrum, ein Aktivistenkollektiv aus den kurdischen Gebieten, hat mindestens 40 ehemalige IS-Kämpfer unter den von der Türkei unterstützten Kämpfern identifiziert.

Tsurkov sagte, eine Fraktion bestehe aus Kämpfern aus Idlib, einer Hochburg für eine mit Al-Qaida verbundene Gruppe, die ‚weniger anfällig für Kriminalität sei, sondern schlicht und einfach aus Extremisten‘ bestehe.“ (Sara El Deeb / Joseph Krauss, Stars and Stripes: „Money, hatred for the Kurds drives Turkey’s Syrian fighters“)

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Artikel · Außenpolitik · Mena Watch

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