Dez 6, 2018
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Die Linke hat sich vom Projekt der Aufklärung längst verabschiedet

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Ende November tat sich in der linken Wiener Wochenzeitung „Falter“ (vergleichbar der deutschen „taz“) etwas Bemerkenswertes: „Hat die Linke ein Problem mit der Meinungsfreiheit?“, fragte Falter-Feuilletonchef Mathias Dusini auf Twitter und verlinkte eine zweiseitige Philippika aus dem gedruckten Blatt. Titel: „Die Intoleranz der Toleranten“. Eine volle Breitseite gegen eine Linke, die nur noch vorgibt, tolerant zu sein. Dusini listete Beispiele auf: Vizekanzler Heinz-Christian Strache von der FPÖ kann ein Biographie über sich in einer Wiener Buchhandlung nur unter massivem Polizeischutz vorstellen, draußen toben linke Demonstranten. Tauchen rechte Verlage auf der Frankfurter Buchmesse auf, „müssen sie mit Prügeln rechnen“, so Dusini. Er erwähnte auch, wie an amerikanischen Universitäten Lesungen des umstrittene libertären, sicherlich provozierenden Autors Milo Yannopoulous abgesagt werden mussten, weil Gegendemonstranten große Feuer vor den Gebäuden entzündeten und randalierten.

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