Jan 7, 2019
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„Deutschland-Magazin“ erhebt schwere Klage gegen Merkel

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(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes, Chefkorrespondent des Deutschland-Magazins

Brief der Eltern von Billy Six. Bitte Petition unterschreiben!

Seit knapp zwei Monaten, nämlich seit dem 17. November 2018, sitzt der Auslandskorrespondent des Deutschland-Magazins (Hrsgb.: Die Deutschen Konservativen, Hamburg), Billy Six, in einem Militärgefängnis in Caracas (Venezuela) in Haft.

Es entspricht demokratischem und vor allem diplomatischem Standard, daß die „Heimat-Regierung“ in solchen Fällen unverzüglich Kontakt mit der Regierung aufnimmt, in deren Machtbereich die Inhaftierung erfolgte. Vertreter der Bundesrepublik Deutschland hätten sich also unverzüglich für Billy Six einsetzen müssen. Doch bis heute ist so gut wie nichts erfolgt. Die Bundesregierung duckt sich weg – ganz anders wie bei anderen Inhaftierungen.

Die Erklärung für dieses Nichtstun liegt auf der Hand: Billy Six ist ein sogenannter politisch unkorrekter („rechter“) Journalist, für den sich erkennbar keine Hand rührt.

Als Chefkorrespondent des Deutschland-Magazins habe ich deshalb heute den folgenden Artikel herausgegeben und als Offenen Brief an die Bundesregierung, namentlich Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Maas, versendet, in dem ich die Bundesregierung insbesondere frage:

Was haben Sie bisher konkret zur Freilassung von Billy Six getan?

  • Wie stellen Sie eine medizinische Mindest-Versorgung sicher? (Six ist an Dengue-Fieber erkrankt)
  • Wann und wie oft hat ein Vertreter der Deutschen Botschaft in Venezuela Six kontaktiert?
  • Wer kümmert sich um eine anwaltliche Betreuung?
  • WENN SIE EINE ODER MEHRERE Fragen mit NEIN beantworten müssen, dann frage ich Sie: Sind Sie bereit, die Lebensgefahr, in der Billy Six schwebt, billigend in Kauf zu nehmen?
  • Und schließlich frage ich Sie: Nach welchen Kriterien haben Sie Yücel in der Türkei geholfen, helfen aber Billy Six in Venezuela nicht?
  • Sind Sie bereit, dem deutschen Volk Ihre Untätigkeit zu erklären?

 

(Hier der Artikel im vollen Wortlaut:)———-

WIR KLAGEN AN:

Frau Bundeskanzler, Herr Außenminister,

was tun Sie zur Freilassung von Billy Six?

 Von Peter Helmes, Chefkorrespondent des Deutschland-Magazin, Hamburg

 Yücel und Billy Six: Zwei Fälle – ein politisch korrekter der eine, ein unkorrekter der Andere

Erinnern Sie sich noch an das „Theater“, als es um Deniz Yücel – Deutschen-Hasser und Springers berühmtester „Menschenrechtskämpfer“ – ging? Die halbe Nation stand Kopf, und alles, was sich links bewegen ließ, marschierte auf, um den ´großen Sohn des Vaterlandes´ zu feiern. Vaterland? Deutschland ist jedenfalls nicht Yücels Vaterland, sondern allenfalls eine Wand, die man mit so viel Dreck wie möglich bewerfen kann. Nein, Yücel ist weder ein respektabler Journalist noch ein Patriot – er ist eine miese Dreckschleuder (siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2017/04/18/mitleid-mit-deniz-yuecel-wieso-ich-nicht/)

Ganz anders liegt der „Fall“ Billy Six. Er ist ein glühender Patriot, ein Verteidiger des Abend- und seines Heimatlandes sowie ein begeisternder Schreiber. Nun hat es auch ihn erwischt. Ihm droht das Aus, aber niemand in Deutschland nimmt Notiz davon. Er kann verrecken, er ist ein „Rechter“ – so klingt das in meinen Ohren.

(Redaktionelle Anmerkung: Ich berichtete schon mehrfach über Six´s journalistische Tätigkeit. Wer sich für Billy Six´s Artikel interessiert, bitte einfach im Feld „Suchen“ auf der Titelseite des Internet-Blogs www.conservo.wordpress.com den Namen Billy Six eingeben.)

In diesem Jahr sind bereits 80 Journalisten und Medienmitarbeiter bei oder wegen ihrer Arbeit getötet worden. Wie die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ mitteilte, waren das 15 mehr als im Vorjahr. Weltweit sitzen den Angaben der Organisation zufolge fast 350 Journalisten aufgrund ihrer Arbeit in Gefängnissen – mehr als die Hälfte von ihnen in nur fünf Ländern: in China (60), Ägypten (38), der Türkei (33), Iran (28) und Saudi-Arabien (28). (Alle Angaben lt. „Reporter ohne Grenzen, 18.12.18)

Die Deutschen Konservativen e.V., Hamburg, (und ich als deren Chefkorrespondent) arbeiten seit Jahren erfolgreich mit Billy zusammen. Der Herausgeber des Mediendienstes JOURNALISTENWATCH, Thomas Böhm, schreibt anerkennend über Billy Six:

„…Er ist einer der wenigen deutschen Journalisten, der uns die Wahrheit über das Flüchtlingsdrama erzählen kann, weil er seinen Hintern hochkriegt, durch die Welt reist und mit den Leuten spricht, um die es geht und die davon betroffen sind, statt bei den Kollegen abzuschreiben und ideologisch verschmiertes Toilettenpapier als „aktuelle Ausgabe“ zu verbreiten…“

 Billy – das darf ich schreiben – ist das, was man einen „verrückten Hund“ nennt.

Ein Journalist mit brillanter Feder, ganze 32 Jahre alt. Ein Abenteurer mit großem Schreibtalent und festen konservativen Grundsätzen. Für das DEUTSCHLAND-Magazin hat er schon zahlreiche Recherchen im In- und Ausland unternommen. Der Höhepunkt: Sieben Monate Kriegsberichterstattung aus Syrien. Außerdem gibt es ein erstklassiges Video über die dramatische Lage an der Grenze von Venezuela zu Kolumbien.

Billy Six ist immer an vorderster Front – purer Journalismus ganz nah am Menschen. Ein sehr beeindruckendes Zeitdokument ist ihm gelungen: Titel des Videos „Exodus aus Venezuela – die nächste Völkerwanderung“. Das Video können Sie sich auf den Internet-Seiten der Deutschen Konservativen ansehen/abrufen: https://www.konservative.de/Billy-Six-Venezuela

Billy Six unterscheidet sich wohltuend vom aufgeregten, meist ideologisch überfrachteten Betroffenheits- und Meinungsjournalismus. Ich habe unseren „verrückten Billy“ ins Herz geschlossen. So wie er ist. Einen besseren Auslands-Korrespondenten als ihn könnten wir uns gar nicht wünschen. Manchmal ermahne ich ihn: „Billy sei vorsichtiger, begib dich nicht unnötig in Gefahr!“ Er saß ja schon einmal in einer Todeszelle von dem syrischen Despoten Assad und hörte die Schüsse und Hilfeschreie von Gefangenen, die zur Exekution geschleift wurden. Im letzten Moment konnte ihn der russische Botschafter aus der Todeszelle befreien. Über seine Erlebnisse in Syrien hat er ein aufwühlendes Buch geschrieben.

Seine Arbeit ist ihm nun – wieder einmal – zum Verhängnis geworden, diesmal in Venezuela, einst ein freiheitsbewußtes Land, heute eine Ruine demokratischer Verfassung, zerschlagen von einer blindwütigen sozialistischen Regierung. Billy Six, der dort recherchieren wollte, wird nun „Spionage“ vorgeworfen.

„Reporter ohne Grenzen“ schreibt dazu:

Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die sofortige Haftentlassung des deutschen Journalisten Billy Six, der seit dem 17. November in Caracas in einem Militärgefängnis sitzt.

Dem freien Mitarbeiter der konservativen Publikationen „Junge Freiheit“ (JF) und „Deutschland-Magazin“ wird Spionage, Rebellion und das Verletzen von Sicherheitszonen vorgeworfen. Ihm drohen bis zu 28 Jahre Haft…“

Billy Six sitzt in einem üblen Gefängnis, Kontakte zur Außenwelt und ein eigener Anwalt werden ihm nicht ermöglicht. (Infos zur Lage der Pressefreiheit in Venezuela finden Sie unter https://www.reporter-ohne-grenzen.de/venezuela)

„Die hanebüchenen Vorwürfe sind ein deutliches Zeichen dafür, dass Billy Six aufgrund seiner journalistischen Tätigkeit in Haft sitzt. Zudem gibt es keine Grundlage dafür, ihn als Zivilisten vor ein Militärgericht zu stellen. Das ist eine grobe Verletzung der venezolanischen Gesetze und der internationalen Verpflichtungen des Landes“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

Von Billys Vater haben wir erfahren, daß er inzwischen an Dengue-Fieber erkrankt ist und man ihm sogar die Medikamente weggenommen hat. Und es geht noch abenteuerlicher weiter: Jetzt werden alle möglichen Leute, die mit Billy in Kontakt waren, verhört oder gleich verhaftet. Nun sitzt Billy mit dieser gefährlichen, tropischen Viruserkrankung im berüchtigten Militärgefängnis El Helicoide, dem Sitz des Bolivarischen Nationalen Nachrichtendienstes SEBIN, und wird als Spion dargestellt. (Siehe auch den Appell der Eltern von Billy Six am Ende dieses Artikels (P.H.)

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Linker Journalist, guter Journalist – rechter Journalist, böser Journalist

Offensichtlich mißt die Bundesregierung mit zweierlei Maß. Für den ganz linken, in der Türkei inhaftierten Deniz Yücel wurde „aus allen diplomatischen Rohren“ geschossen, deutsche Regierungsvertreter gaben sich in Ankara die Türklinke in die Hand.

 Ganz anders im Fall Billy Six: Die deutsche Bundesregierung tut nichts.

Noch schlimmer: Sie erklärt sich für nicht zuständig und verweist an das Außenministerium (AA). Das AA erklärt sich aber ebenfalls für nicht zuständig und verweist an die deutsche Botschaft in Caracas, die sich aber durch „geschäftsmäßige Untätigkeit“ auszeichnet.

Das „riecht“ verdammt nach Hilfe-Verweigerung!

Daher frage ich die Bundesregierung:

  • Was haben Sie bisher konkret zur Freilassung von Billy Six getan?
  • Wie stellen Sie eine medizinische Mindest-Versorgung sicher? (Six ist an Dengue-Fieber erkrankt)
  • Wann und wie oft hat ein Vertreter der Deutschen Botschaft in Venezuela Six kontaktiert?
  • Wer kümmert sich um eine anwaltliche Betreuung?
  • WENN SIE EINE ODER MEHRERE Fragen mit NEIN beantworten müssen, dann frage ich Sie: Sind Sie bereit, die Lebensgefahr, in der Billy Six schwebt, billigend in Kauf zu nehmen?
  • Und schließlich frage ich Sie: Nach welchen Kriterien haben Sie Yücel in der Türkei geholfen, helfen aber Billy Six in Venezuela nicht?
  • Sind Sie bereit, dem deutschen Volk Ihre Untätigkeit zu erklären?

 

Wir fordern: Freiheit für Billy Six! Freiheit für freie journalistische Arbeit!

Billy direkt helfen können wir derzeit nicht. Was wir haben, ist ein Kassiber, den uns eine unbekannte Person zugespielt hat (siehe Faksimile):

Bitte unterzeichnen Sie die folgende Petition von PatriotPetition.org:

Freiheit für Billy Six – Journalismus ist kein Verbrechen!

Venezuela versinkt im politischen und wirtschaftlichen Chaos. Hyperinflation, Hungersnöte und bittere Armut sind die Früchte des Sozialismus im erdölreichsten Land der Welt. Millionen Menschen sind auf der Flucht vor dem Elend, das die rote Diktatur von Präsident Maduro angerichtet hat. Über diese Zustände wollte der deutsche Reporter Billy Six berichten. Nun hat er, von der Mainstreampresse kaum beachtet, Weihnachten und seinen Geburtstag an Heiligabend unter unmenschlichen Bedingungen in einem berüchtigten Gefängnis des venezolanischen Geheimdienstes verbracht.

Billy Six (32) berichtet regelmäßig aus Krisenregionen. Einer größeren Öffentlichkeit wurde er 2015 durch die TV-Dokumentation „Die Flüchtlingslüge“ bekannt, die schonungslos die Märchen der Asyllobby aufdeckte. Bei seiner Arbeit lässt er stets die kleinen Leute vor Ort zu Wort kommen – die, die sonst ungehört bleiben. Ihnen und der Wahrheit fühlt sich Billy Six verpflichtet, nicht den globalistischen Eliten und deren Hofberichterstattung. Ist das vielleicht der Grund, warum sein Schicksal den Mainstreammedien und der deutschen Bundesregierung scheinbar gleichgültig ist? (https://www.patriotpetition.org/2018/12/27/freiheit-fuer-billy-six-journalismus-ist-kein-verbrechen/)

Am 17. November 2018 wurde Billy Six vom venezolanischen Geheimdienst SEBIN verschleppt. Seitdem sitzt der am Dengue-Fieber erkrankte Reporter – teilweise unter Beobachtung eines Wächters – in einer Einzelzelle im berüchtigten Gefängnis El Helicoide in Caracas, in dem schon mehrere Gefangene unter ungeklärten Umständen zu Tode kamen. Der Zugang zu dringend benötigten Medikamenten wird ihm genauso verwehrt wie ein Anwalt, weshalb Billy Six am 13. Dezember in den Hungerstreik trat. Die an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfe gegen den Reporter lauten auf „Spionage“, „Rebellion“ und „Verletzung von Sicherheitszonen“. Six soll bei öffentlichen Militärparaden Fotos des sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro gemacht und sich zu Recherchezwecken mit der Rebellenorganisation FARC getroffen haben.

Beschämend ist indes die Tatsache, dass sich die deutsche Bundesregierung offenbar kaum um die Freilassung von Billy Six bemüht. Zwar gab es am 17. Dezember 2018, einen Monat nach der Verhaftung, erstmals Kontakt zur deutschen Botschaft, politisch bewegt sich jedoch nichts. Bastian Behrens, Sprecher der „Jungen Freiheit“, vermutet eine vorsätzliche Benachteiligung: „Die öffentliche Meinung in Deutschland hat sich lange engagiert für die Befreiung des Journalisten Deniz Yücel aus türkischer Haft eingesetzt. Für Billy war das bisher nicht der Fall. Ich glaube, das ist der Tatsache geschuldet, dass Billy für ein Medium wie unseres schreibt“. Während internationale Medien wie die New York Times und die BBC bereits früh über das Schicksal von Billy Six berichteten, schwieg der deutsche Mainstream lange Zeit.

Die Arbeit der Deutschen Botschaft war für mich bisher unbefriedigend“, sagt auch der Vater von Billy Six, Edward Six, der gleichzeitig betont, dass der Druck für die Freilassung seines Sohnes unbedingt aus Deutschland kommen muss. Diesem Appell des Vaters wollen wir mit anbei stehender Petition Folge leisten: Das Auswärtige Amt soll umgehend alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, damit Billy Six so schnell wie möglich freikommt. Bitte erheben auch Sie Ihre Stimme gegen das Unrecht, indem Sie die Petition unterzeichnen und teilen. Lassen wir den mutigen Reporter nicht im Stich, fordern wir gemeinsam: Freiheit für Billy Six!

Vielen Dank für Ihre wichtige Unterstützung!

https://www.patriotpetition.org/2018/12/27/freiheit-fuer-billy-six-journalismus-ist-kein-verbrechen/

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Bitte leiten Sie diese Nachricht auch an Ihre Freunde und Bekannten weiter. Je mehr Menschen unsere gemeinsamen Anliegen unterstützen, desto größer sind die Erfolgsaussichten für die Petitionen. Vielen Dank!

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Hilferuf der Eltern von Billy Six

Weil wir das Thema wichtig, ja dringlich finden und es vielen anderen Medien entweder nicht bekannt ist oder bewußt totgeschwiegen wird, veröffentlichen wir den Hilferuf der Six-Eltern nachfolgend auch als eigenen Artikel.

Vorweg sei zur Einführung erwähnt: Mitte November 2018 wurde der 32-jährige Reporter und Kriegsberichterstatter Billy Six (siehe Foto) vom links-sozialistischen Geheimdienst in Venezuela entführt und sitzt seitdem im Gefängnis „El Helicoide“ in Caracas.

 Der Journalist berichtet vor allem aus gefährlichen Krisengebieten – und er arbeitet u. a. für Die Deutschen Konservativen e.V. und die konservative deutsche Wochenzeitung „Junge Freiheit“.

 Genau dies dürfte auch der Grund sein, weshalb sich hierzulande weder „Leitmedien“ noch Politik näher für das Schicksal des politischen Gefangenen in der lateinamerikanischen Diktatur interessieren. Die Presselandschaft hüllt sich größtenteils in eisernes Schweigen.

Edward und Ute Six, die Eltern des „vergessenen“ Reporters, beschweren sich zu Recht über die Untätigkeit der Bundesregierung und bitten jeden um Hilfe auch per Öffentlichkeitsarbeit.

 Das Schreiben der Eltern vom 22. Dezember:

Deutscher Journalist Billy Six braucht Deine Hilfe!

Deutsche Regierung verweigert Forderung nach Freilassung von Billy Six aus venezolanischer Gefangenschaft

Die Deutsche Regierung, namentlich Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesaußenminister Heiko Maas und Bundesinnenminister Horst Seehofer, wurden persönlich von uns gebeten, sich für die Freilassung von Billy einzusetzen. Ihre Antwort lautete, sie seien NICHT ZUSTÄNDIG und verwiesen auf das Auswärtige Amt. Das Auswärtige Amt teilte uns mit, sie seien NICHT ZUSTÄNDIG und verweisen auf die Deutsche Botschaft in Venezuela.

Die DEUTSCHE BOTSCHAFT VERWEIGERT DIE FORDERUNG DER FREILASSUNG VON BILLY SIX und möchte ihn nur konsularisch betreuen.

 Aber selbst die konsularische Betreuung ist nach über einem Monat noch nicht gestartet worden.

Die einzige Aktivität der Deutschen Botschaft in Caracas besteht in einer einmal pro Woche versendeten „Verbalnote“ an das Venezolanische Konsulat, um eine Besuchserlaubnis zu erhalten. Selbst unsere Bitten um Zusendung dringend benötigter, lebenswichtiger Medikamente zur Behandlung von Billys Denguefieber wurden abgelehnt!

Billy Six kämpft einen einsamen Kampf aus dem Gefängnis mittels Hungerstreik

Billy Six ist am 13.12.2018 in einen Hungerstreik getreten. Bereits einen Tag später hatte er einen ersten Erfolg und durfte die Deutsche Botschaft in Caracas anrufen. Was macht die Deutsche Botschaft und das Auswärtige Amt in Deutschland? Sie boykottieren Billys Hungerstreik und setzen einen Tag später die Meldung in Umlauf, dass der Hungerstreik von Billy beendet sei.

Damit beraubten die Verantwortlichen der Deutschen Regierung Billy des einzigen Drucks im Kampf um seine Freilassung aus der ungesetzlichen Haft.

Am 22.12.2018 erhielten wir von Billy die Information, dass er seinen Hungerstreik bis Januar aussetzt und bis dahin auf eine diplomatische Lösung setzt.

 Deutsche Medien ignorieren die Verhaftung des deutschen Journalisten Billy Six

Die deutschen Medien verweigern Meldungen über die willkürliche Inhaftierung des deutschen Journalisten Billy Six durch die venezolanische Regierung. Es werden im Internet bewusst Falschmeldungen über eine angeblich rechts-konservative Haltung von Billy Six in Umlauf gebracht. Diese Diffamierung führt in der deutschen Bevölkerung zu einer Lähmung vieler Menschen, sich aktiv für die sofortige Freilassung von Billy Six einzusetzen.

Wir appellieren an jeden, sich seine eigene Meinung von Billys ehrlichen, wahrheitsgetreuen, unabhängigen und authentischen Berichtserstattung zu bilden. Es ist nicht entscheidend, wo etwas publiziert wird, sondern es kommt auf den Inhalt an. Dieser Inhalt passt oft nicht in das gewünschte Weltbild und wird dann von den Leitmedien nicht veröffentlicht. Die Wahrheit kann manchmal bitter sein. Leider wird heutzutage kaum noch Wert auf die Wahrheit gelegt.

 Billy Six braucht die Hilfe der ganzen Welt

Wir bitten alle Menschen auf dieser Welt, denen Völkerrechte, Menschenrechte und Pressefreiheit noch etwas bedeuten, sich aktiv und mit aller Kraft für die Freilassung unseres Sohnes und deutschen Journalisten Billy Six einzusetzen.

Das kann jeder tun, der gegen Unrecht kämpfen will:

1) Berichtet, redet, diskutiert überall von der willkürlichen Verhaftung von Billy Six durch die venezolanische Regierung

2) Unterstützt die Petition an den Deutschen Bundestag, sich aktiv für die Freilassung von Billy Six einzusetzen https://www.openpetition.de/petition/online/der-deutsche-bundestag-moege-eindringlich-auf-eine-freilassung-des-reporters-billy-six-hinwirken

3) Lest seine Publikationen und bildet euch eure eigene Meinung von Billys Recherchen in der Ukraine, in Syrien, in Ägypten, in Libyen, in Venezuela und an den vielen anderen Brennpunkten unserer Zeit

http://billys-reisen.de/?page_id=114 und https://www.youtube.com/channel/UCBwzo_QHMYp5F2LHVez0dgg/videos?disable_polymer=1

4) Besucht unsere Facebook-Seite @FreeBillySix https://www.facebook.com/freebillysix/. Wir posten dort alle Informationen aktuell und veröffentlichen die letzten Neuigkeiten zur Haft von Billy Six. Helft Billy und unterstützt den Kampf um seine Freilassung mit einem „Like“.

Vielen Dank für Eure Hilfe
Ute und Edward Six (Eltern von Billy Six)

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Über die weitere Entwicklung werde ich Sie selbstverständlich informieren. (P. H.)

www.conservo.wordpress.com     7.1.2019
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Allgemein · Außenpolitik · Conservo · Innenpolitik · Klare Kante

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