Mai 12, 2019
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Der lukrative Drogenhandel der iranischen Revolutionsgraden

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„Die Wirtschaftskrisen und die gegenwärtigen sozialen Verwerfungen im Iran sind das Produkt einer 40-jährigen Korruptions- und Autokratiepolitik der Herrscher der Islamischen Republik Iran. Eine Organisation sticht jedoch besonders hervor: Das Korps der Revolutionsgarden (IRGC). Eine der dunkelsten Seiten der Korruption im Iran nimmt das IRGC beim Handel und Vertrieb von Betäubungsmitteln innerhalb und außerhalb des Iran ein. Mittlerweile erlangte diese Aktivität sogar internationale Aufmerksamkeit. Die Herstellung und der Vertrieb von Betäubungsmitteln durch das Regime sind ein lukratives Geschäft mit einer doppelten Funktion. Einerseits verteilt das Regime Drogen innerhalb des Iran, um dadurch dann eine Atmosphäre der Unterdrückung und der Angst zu verbreiten, indem es junge Menschen wegen Drogendelikten hängt. Auf der anderen Seite liefert der Profit aus dem Drogenhandel die Geldmittel für terroristische und kriegstreiberische Aktivitäten in der ganzen Welt.

Laut von internationalen Quellen bereitgestellter Unterlagen ist der Drogenhandel und der Import von Betäubungsmitteln aus Afghanistan seit der Gründung der Islamischen Republik Iran so stark geworden, dass das IRGC schätzungsweise Millionen von Dollar allein aus dem Drogenhandel verdient. Laut Angaben des Büros der Vereinten Nationen für Drogen und Kriminalität (UNODC) lässt sich Folgendes sagen: ‚Rund 40 Prozent der Drogen verbleiben im Iran, 60 Prozent gelangen in den Irak, in die Türkei, in den Aserbaidschan und schließlich nach Europa.‘ (…)

Das iranische Regime hat einen wachsenden Bedarf an umfangreichen Finanzmitteln für seine kriegstreiberischen und terroristischen Aktivitäten in der Region, insbesondere nach den von den USA erlassenen Sanktionen. Dies hat zu einer Erhöhung der Mafia-Aktivitäten des Regimes geführt, die vom IRGC geleitet werden. Die Revolutionsgarden haben einen großen Teil ihrer politischen, diplomatischen und logistischen Fähigkeiten dem Drogenhandel gewidmet, um die Auswirkungen der Sanktionen zu verringern. (…) Und so handelt ein Regime, das tausende Iraner wegen Drogendelikten hingerichtet hat, mittels seiner Revolutionsgarden mit tausenden Tonnen von Rauschgift, um seine bösartigen Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Iran zu bezahlen.“ (Nikoo Amini: „The IRGC’s lucrative drug trade“)

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Artikel · Außenpolitik · Mena Watch

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