Jan 23, 2019
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Blutiger Terror als Rache für Beziehungen zu Israel

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Israels Premier auf Staatsbesuch im Tschad. (Quelle: Twitter)

„Bewaffnete Dschihadisten, die über die Aufnahme von Beziehungen zwischen dem Tschad und Israel verärgert waren, töteten am Sonntag bei einem Angriff auf einen Stützpunkt der Vereinten Nationen im Norden Malis zehn Blauhelmsoldaten aus dem Tschad und verletzten mindestens 25 weitere Menschen. Es war einer der tödlichsten Angriffe gegen den UN-Einsatz in dem westafrikanischen Land.

Die mauretanische Nachrichtenagentur Al-Akhbar, die regelmäßig Erklärungen dschihadistischer Gruppierungen veröffentlicht, berichtete, dass Al-Qaida im Islamischen Maghreb (AQIM) sich zu dem Angriff bekannt und ihn als ‚Reaktion‘ auf den Besuch des israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu im Tschad bezeichnet habe.

Netanjahu war am Sonntag für einen eintägigen Besuch in den Tschad geflogen, um nach 47 Jahren die Beziehungen zu dem mehrheitlich muslimischen Land wiederherzustellen. (…) Israel hat in den vergangenen Jahren Beziehungen zu einer Reihe afrikanischer Länder aufgebaut oder aufgewertet, darunter auch Guinea, das Nachbarland von Mali.“ (Times of Israel: „Jihadists in Mali kill 10 peacekeepers ‘in reaction’ to Netanyahu visit to Chad“)

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Artikel · Außenpolitik · Mena Watch

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