Okt 29, 2019
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Bischof Schneider: Die Pachamama-Statue ist das „neue goldene Kalb“

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(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Es sind zwar Nachrichten (und Meinungen) aus der Catholica, aber vieles davon ist Ausfluß des (linken) Zeitgeistes, weshalb ich immer wieder darauf hinweise und vor der Entwicklung warne.

Über die Amazonas-Synode hat conservo bereits ausführlich berichtet, Siehe:

Nun ist die Synode zu Ende gegangen. Das veranlaßt Dr. Dieter Fasen (Katholikenkreis) zu einem Schreiben (und zur Veröffentlichung eines Briefes von Bischof Atanasius):

„Das Ende der Amazonassynode und die drohenden Änderungen in der Kirche sind der aktuelle Anlaß, Ihnen die für alle Katholiken offene Mail von Weihbischof Dr. Athanasius zu senden. Mit großer Glaubenskraft und noch größerer Liebe zur Heiligen Kirche beschreibt der kasachische Bischof die aktuellen Gefahren für die katholische Kirche nach der Synode. Durch die Inkulturation heidnisch-amazonischer Elemente in den Gottesdienst besteht die Gefahr, dass die Menschen nicht mehr den Schöpfer anbeten, sondern die Schöpfung divinifizieren und schließlich anbeten.

Da die Wege zur Erkenntnis dahin eröffnet wurden, empfehle ich Ihnen die aktuelle Mail“ (Dr. Dieter Fasen):

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Das „neue goldene Kalb“

Mit diesen Worten überschreibt Weihbischof Athanasius Schneider aus Astana in Kasachstan seinen offenen Brief an alle Katholiken. Der Brief wurde dankenswerter Weise von Kath.net übersetzt. Seiner hohen inhaltlichen Aktualität wegen erlaube ich mir, Ihnen diesen Brief zu übersenden. Um der heutige Dramatik in der Kirche ein Bild zu geben, vergleicht der Bischof die heutigen Ereignisse mit früheren geschichtlichen altestamentlichen und kirchengeschichtlichen Situationen.

  • Mit Moses
  • Mit dem Fällen der Donar-Eiche durch den hl. Bonifatius
  • Und mit der Bekehrung der Rus durch den Hl. Wladimir

Die Hinweise von Bischof Athanasius auf Moses, den Hl. Bonifatius und den Hl. Wladimir sind nicht zufällig gewählt.

Als Moses mit den Gebotstafeln Gottes vom Berge stieg und sah, dass sein Volk

ein gegossenes goldenes Kalb verehrte, war es sein Bruder, der oberste der Priester, der dem Volk den Götzen hatte gießen lassen. Dieses Bild hat einen direkten Bezug zur heutigen Zeit und lässt an das Dokument von Abu Dabi ebenso denken, wie die an heiligem Ort aufgestellten Pachamama Figuren. Damals war es Aaron, der oberste der Priester, der dem Volk das goldene Kalb als Götzen zur Verehrung übergab und heute…?

Der heilige Bonifatius, der „Apostel“ der Deutschen genannt wird, war einer der bekanntesten Missionare, ein Kirchenreformer in Frankenreich, zugleich war er Missionserzbischofpäpstlicher Legat für Germanien, Bischof von Mainz, zuletzt Bischof von Utrecht sowie Gründer mehrerer Klöster, darunter Fulda. Was ihn jedoch darüber hinaus berühmt gemacht hat, war die Fällung der dem germanischen Gott Thor geweihte Donareiche in der Nähe von Fritzlar. Seine Leistung wir dadurch vervollständigt, dass er aus dem Holz der Donar-Eiche eine dem hl. Petrus geweihte Kirche auf germanischem Boden bauen ließ.

Der Großfürst Wladimir (* 960; † 1015) war der jüngste Sohn des Kiewer Fürsten Swjatoslaw Igorewitsch. Seine ersten Regierungsjahre waren zunächst von einer heidnischen Religionspolitik gekennzeichnet. Das entscheidende Ereignis der Herrschaft Wladimirs war aber die Einführung des orthodoxen Christentums als offizielle Staatsreligion im Jahre 988, wobei Wladimir der Überlieferung nach zuerst selbst in Chersones (nahe von Sewastopol) auf den Namen Wassilij getauft wurde, bevor auf seine Anordnung hin das ganze Volk in den Fluten des Dnjepr bei Kiew ihm nachfolgte. Mit der Taufe der Rus und der Verehelichung Wladimirs mit der Schwester des Byzantinischen Kaisers änderte sich aber der Herrschaftsstil in der Rus so augenfällig, dass Wladimir im nationalen Gedächtnis als der „neue Konstantin“ und der „apostelgleiche“ genannt wird.

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Offener Brief von Weihbischof Athanasius Schneider

 

„Wenn die Handlungen von Moses…, des hl. Bonifatius und des hl. Wladimir in unserer Zeit stattgefunden hätten, hätten die vatikanischen Sprecher sie als religiöse und kulturelle Intoleranz und Diebstahl verurteilt.“

Von Bischof Athanasius Schneider

Vatikan (kath.net/LifeSiteNews/pl)  kath.net dokumentiert den offenen Brief von Weihbischof Athanasius Schneider/Erzdiözese der Heiligen Maria in Astana, in eigener Übersetzung in voller Länge – Übersetzung (c) kath.net
„Du sollst neben mir keine anderen Götter haben“, sagt Gott der Herr als erstes Gebot (Ex 20,3). Dieser Befehl, der ursprünglich Moses und dem hebräischen Volk übergeben wurde, bleibt für alle Menschen und alle Zeiten gültig, wie Gott uns sagt: „Du sollst dir kein Götzenbilder machen und keine Gestalt von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen.“ (Ex 20,4-5). Unser Herr Jesus Christus hat dieses Gebot vollkommen eingehalten. Als ihm die Reiche dieser Welt angeboten wurden, wenn er sich nur dem Teufel beugen würde, antwortete Jesus: „Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen.“ (Mt 4,10; Dt 6,13-14). Das Vorbild Christi ist daher von größter Bedeutung für alle Menschen, die „den wahren Gott und das ewige Leben“ wollen. Der heilige Apostel Johannes ermahnt uns: „Meine Kinder, hütet euch vor den Götzen!“ (1 Joh 5,20-21).
In unserer Zeit hat diese Botschaft eine besondere Bedeutung, denn Synkretismus und Heidentum sind wie Gifte, die in die Adern des mystischen Leibes Christi, der Kirche, eindringen. Als Nachfolger der Apostel, die mit der Sorge um die Herde Gottes betraut sind, kann ich angesichts dieser offensichtlichen Verletzung des heiligen Willens Gottes und der katastrophalen Folgen für die einzelnen Seelen, für die Kirche als Ganzes und für die gesamte Menschheit. Deshalb schreibe ich diese Botschaft mit großer Liebe für die Seelen meiner Brüder und Schwestern.
.2. Am 4. Oktober 2019, am Vorabend der Amazonas-Synode, fand in Anwesenheit von Papst Franziskus und mehrerer Bischöfe und Kardinäle eine religiöse Zeremonie in den Vatikanischen Gärten statt, die teilweise von Schamanen geleitet wurde und in der symbolische Gegenstände benutzt wurden; nämlich eine Holzskulptur einer unbekleideten schwangeren Frau. Diese Darstellungen sind bekannt und gehören zu indigenen Ritualen der amazonischen Stämme, insbesondere zur Verehrung der sogenannten Mutter Erde, der Pachamama. In den folgenden Tagen wurden die hölzernen nackten Frauenfiguren auch im Petersdom vor dem Grab des heiligen Petrus verehrt. Papst Franziskus begrüßte auch zwei Bischöfe, die das Pachamama-Objekt auf ihren Schultern trugen und es in einer Prozession in den Synodalsaal brachten, wo es an einem Ehrenplatz untergebracht war. Pachamama-Statuen wurden auch in der Kirche Santa Maria in Traspontina aufgestellt.
Als Reaktion auf Aufforderungen der katholischen Gläubigen in Bezug auf diese Riten und die Verwendung dieser Statuen haben die Sprecher des Vatikans und Mitglieder der Komitees der Amazonas-Synode den offensichtlichen religiösen synkretistischen Charakter der Statuen herunterspielt oder geleugnet. Ihre Antworten waren jedoch ausweichend und widersprüchlich. es handelte sich um intellektuelle Akrobatik und Verleugnung offensichtlicher Beweise.
Das amerikanische Unternehmen für visuelle Medien „Getty Images“ machte ein offizielles Pressefoto dieses Rituals mit dieser Beschreibung: „Papst Franziskus und Kardinal Cláudio Hummes, emeritierter Erzbischof von São Paulo, Präsident des kirchlichen Panamazonien-Netzwerkes Repam (REPAM), stehen vor einer Statue, die Pachamama (Mutter Erde) darstellt.“ Pfr. Paulo Suess, Teilnehmer der Amazonas-Synode, ließ keinen Zweifel am heidnischen Charakter der Zeremonien mit den Holzbildern in den Vatikanischen Gärten und wagte es sogar, heidnische Riten willkommen zu heißen. Er sagte: „Auch wenn dies ein heidnischer Ritus war, so ist es doch eine heidnische Anbetung Gottes. Man kann das Heidentum nicht einfach als Nichts abtun “(17. Oktober, Interview mit den „Vatican News“).

In einer offiziellen Erklärung verurteilte das kirchliche Panamazonien-Netzwerk Repam (REPAM) am 21. Oktober die Heldentat der Gentlemen, die die Holzbilder in einem Akt der „religiösen Intoleranz“ in den Tiber geworfen hatten. Sie entlarvten damit die Lügen und Tricks, womit sie den religiösen Charakter der verehrten Holzbilder verleugneten. Eine Freiwillige der Karmeliterkirche Santa Maria in Traspontina, in der die Holzstatuen ausgestellt waren, bestätigten diese Aussage und sagten: „Die [geschnitzte] Mutter, die ich aus Brasilien mitgebracht habe… das war in der Prozession, na ja, wir haben sie aus Brasilien mitgebracht. Es wurde von einem einheimischen Künstler gemacht, wir hatten ihn um ein Kunstwerk gebeten, das all diese Verbindung zwischen Mutter Erde, Frauen und dem weiblichen Aspekt Gottes symbolisiert sollte, [das symbolisiert], dass Gott derjenige ist, der das Leben schützt und nährt“, sagte sie und nannte es sowohl ein Symbol für „Mutter Erde“ als auch für „Pachamama“.
Objektive Quellen weisen darauf hin, dass die Pachamama ein Gegenstand der Verehrung ist, eine Göttin, der einige Bolivianer Lamas opfern, eine Erdgottheit, die von einigen Peruanern verehrt wird und die auf heidnischen Inka-Überzeugungen und -Praktiken beruht.
.3. Katholiken können weder heidnische Verehrung noch einen Synkretismus zwischen heidnischen Überzeugungen und Praktiken und denen der katholischen Kirche akzeptieren. Verehrungsakte, bei denen ein Licht entzündet wird, man sich verbeugt, niederwirft oder sich sehr tief verbeugt bis zur Erde verbeugt und vor einer unbekleideten weiblichen Statue tanzt, die weder die Muttergottes noch eine heilige Heilige der Kirche darstellt, verletzen die ersten Gebote Gottes: „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben“, und das ausdrückliche Verbot Gottes, der befiehlt: „Wenn du die Augen zum Himmel erhebst und das ganze Himmelsheer siehst, die Sonne, den Mond und die Sterne, dann lass dich nicht verführen! Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen. Der HERR, dein Gott, hat sie allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugewiesen.“ (Dt 4,19) und: „Ihr sollt euch keine Götzen machen, euch weder ein Gottesbild noch ein Steinmal aufstellen und in eurem Land keine Steine mit Bildwerken aufrichten, um euch vor ihnen niederzuwerfen; denn ich bin der HERR, euer Gott.“ (Lev 26,1)
Die Apostel untersagten auch die geringsten Andeutungen oder Unklarheiten in Bezug auf Akte der Verehrung von Götzen: „Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern?“ (2. Kor 6,15-16) und „Flieht vor dem Götzendienst.“ (1. Kor 10,14) „Die Dinge, die die Heiden opfern, opfern sie den Teufeln und nicht Gott. Und ich will jedoch nicht, dass ihr Gemeinschaft mit den Teufeln habt. Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Teufel: Sie können nicht am Tisch des Herrn und am Tisch der Teufel teilhaben. Oder wollen wir die Eifersucht des Herrn wecken? Sind wir stärker als er?“(1. Kor 10, 21-22).
Ohne Zweifel würde der heilige Paulus allen, die aktiv an der Verehrung der Pachamama-Statuen mitgewirkt haben, die materielle oder schöpferische Dinge symbolisieren, sagen: „Wie aber könnt ihr jetzt, da ihr Gott erkannt habt, mehr noch von Gott erkannt worden seid, wieder zu den schwachen und armseligen Elementarmächten zurückkehren? Warum wollt ihr von Neuem ihre Sklaven werden?“ (Gal 4,9). In der Tat verehrten die Heiden die Elemente, als wären sie Lebewesen. Und wenn der heilige Paulus die synkretistischen oder zumindest höchst zweideutigen religiösen Handlungen in den Vatikanischen Gärten, im Petersdom und in der Kirche Santa Maria in Traspontina beobachtet, würde er sagen: „Sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist er in Ewigkeit“ (Röm 1,25).
Alle wahren Katholiken, die immer noch den Geist der Apostel und der christlichen Märtyrer haben, sollten über die heidnischen Zeremonien in der Ewigen Stadt Rom weinen und die Worte des Psalms 79: 1 paraphrasierend zitieren: „O Gott, Völker sind eingedrungen in dein Erbe, sie haben deinen heiligen Stadt Rom entweiht, sie legten Rom in Trümmer.“
.4. Die ununterbrochene Tradition der Kirche vermied die geringsten Unklarheiten oder Kollaborationen mit götzendienenden Handlungen. Die Erklärungen der vatikanischen Sprecher und der mit der Amazonas-Synode verbundenen Personen, um die religiöse Verehrung der Holzfigur einer schwangeren nackten Frau zu rechtfertigen, waren den Argumenten der Heiden zur Zeit der Väter sehr ähnlich der Kirche, wie sie von St. Athanasius berichtet wurden. Der heilige Athanasius widerlegte die Scheinargumente der Heiden, und seine Widerlegungen gelten uneingeschränkt für die von den vatikanischen Behörden vorgebrachten Rechtfertigungen. Der heilige Athanasius sagte: „Sie werden sich rühmen, dass sie nicht nur Steine und Gebilde von Menschen und Phantasievögeln und kriechenden Dingen und Tieren, sondern auch Sonne und Mond und das ganze himmlische Universum und die Erde anbeten und ihnen dienen und dadurch die Schöpfung vergöttlichen“ (Contra Gentiles 21,1-3) und: „Sie werden alle zusammen einen einzigen Leib bilden und sagen, dass das Ganze Gott ist“ (Contra Gentiles 28, 2). „Anstelle des wirklichen und wahren Gottes vergötterten sie Dinge, die nicht waren, indem sie der Kreatur dienten und nicht dem Schöpfer (siehe Röm. 1,25), und verwickelten sich so in Torheit und Unverschämtheit“ (Contra Gentiles 47, 2).
Der Apologet des zweiten Jahrhunderts, Athenagoras, sagte über die Verehrung materieller Elemente durch Heiden: „Sie vergöttern die Elemente und ihre verschiedenen Teile, indem sie ihnen zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Namen geben. Sie sagen, dass Kronos die Zeit ist und Rhea die Erde, und dass Rhea von Kronos schwanger wird und hervorbring, weshalb sie als die Mutter von allem betrachtet wird. Da sie die Größe Gottes nicht entdecken konnten und nicht in der Lage waren, sich mit ihrem Verstand in die Höhe zu erheben (denn sie haben keine Affinität zum himmlischen Ort), kippen sie in die materiellen Ausdrucksformen verwurzeln sich auf der Erde und vergöttlichen den Wechsel der Elemente“ (Apol. 22).
Die folgenden Worte des Zweiten Konzils von Nicäa gelten uneingeschränkt für alle Kirchenmänner, die die oben erwähnten synkretistischen religiösen Handlungen in Rom unterstützt haben: „Viele Hirten haben meinen Weinstock zerstört, sie haben mein Erbe verunreinigt. Denn sie folgten unheiligen Männern und vertrauten auf ihre eigenen Ekstasen. Sie verleumdeten die heilige Kirche, für die sich Christus, unser Gott, eingesetzt hatte, und versäumten es, das Heilige vom Profanen zu unterscheiden, indem sie behaupteten, die Ikonen unseres Herrn und seiner Heiligen unterschieden sich nicht von den Holzbildern satanischer Götzen.“
Wie vom Zweiten Konzil von Nicäa festgelegt, erlaubt die Kirche die Verehrung mit äußerlichen Gesten der Achtung wie Verbeugen, Küssen und Segnen für keine anderen Symbole, Bilder oder Statuen als „den Ikonen unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesus Christus, die von Unsere Lieben Frau, der Theotokos, die der ehrwürdigen Engel und die aller Heiligen. Wann immer diese Darstellungen betrachtet werden, werden sie diejenigen, die sie betrachten, dazu bringen, deren Vorbilder zu gedenken und sie zu lieben.“

.5. Die Gläubigen an den einen wahren Gott haben sich immer dafür eingesetzt, die Anbetung falscher Götter zu beseitigen und ihre Bilder aus der Mitte des heiligen Volkes Gottes zu entfernen. Als sich die Hebräer vor der Statue des Goldenen Kalbs verneigten – ermutigt und bestärkt durch den hohen Klerus –, verurteilte Gott solche Taten. Sein Diener Moses verurteilte auch diese Taten der „Begrüßung und Toleranz“ gegenüber den einheimischen Gottheiten jener Zeit und zermahlte die Statue, um sie zu pulverisieren und auf das Wasser zu streuen (siehe Ex 32,20). Ebenso wurde den Leviten empfohlen, alle, die das goldene Kalb anbeteten, zu stoppen (2Mo 32.20,29). Im Laufe der Jahrhunderte haben wahre Katholiken auch daran gearbeitet, die „Kräfte dieser gegenwärtigen Dunkelheit“ (Eph 6,12) und die Verehrung der sie darstellenden Bilder zu stürzen.
Inmitten der Bestürzung und des Schocks über den Gräuel, den die synkretistischen religiösen Handlungen im Vatikan anrichten, haben die gesamte Kirche und die ganze Welt eine höchst verdienstvolle, mutige und lobenswerte Tat einiger tapferer christlicher Gentlemen erlebt, die am 21. Oktober die hölzernen Götzendiener-Statuen aus der Kirche Santa Maria in Traspontina in Rom entfernt und in den Tiber geworfen haben. Wie neue Makkabäer handelten sie im Geiste des heiligen Zorns unseres Herrn, der die Händler mit einer Peitsche aus dem Tempel Jerusalems vertrieb. Die Gesten dieser christlichen Männer werden in den Annalen der Kirchengeschichte als Heldentat aufgezeichnet sein, die dem christlichen Namen Ruhm verliehen, während die Taten hochrangiger Kirchenmänner, die den christlichen Namen in Rom verunreinigten, in der Geschichte als feige und verräterische Akte der Mehrdeutigkeit und Synkretismus verschwinden werden.
Papst Gregor der Große ermahnt in einem Brief an den heiligen Aethelbert, den ersten christlichen König Englands, Götzenbilder zu zerstören: „Unterdrücke die Verehrung der Götzen; reiße ihre Gebäude und Schreine ein“(Bede, Kirchengeschichte, Buch I).
Der hl. Bonifatius, der Apostel Deutschlands, fällte eigenhändig eine dem Götzen Thor oder Donar gewidmete Eiche, die nicht nur ein religiöses Symbol, sondern auch ein Symbol für den Schutz der Soldaten, für die Vegetation und sogar für die Fruchtbarkeit der indigenen Kultur der germanischen Stämme gewesen war.
Der heilige Wladimir, der erste christliche Prinz in Kiew, ließ die von ihm errichteten hölzernen Götzenbilder niederreißen und in Stücke hacken. Die Holzstatue des heidnischen Hauptgottes Perun warf er in den Fluss Dnepr. Dieser Akt des heiligen Wladimir erinnert sehr an die Heldentat jener christlichen Gentlemen, die am 21. Oktober 2019 die Holzstatuen der heidnischen Kultur der Amazonas-Stämme in den Tiber geworfen haben.
Wenn die Handlungen von Moses oder unserem Herrn Jesus Christus bei der gewaltsamen Vertreibung der Kaufleute aus dem Tempel, des heiligen Bonifatius und des heiligen Wladimir in unserer Zeit stattgefunden hätten, hätten die vatikanischen Sprecher sie mit Sicherheit als religiöse und kulturelle Intoleranz und Diebstahl verurteilt.
.6. Der Satz des Dokuments von Abu Dhabi, der lautet: „Der Pluralismus und die Vielfalt der Religionen, der Hautfarbe, des Geschlechts, der Rasse und der Sprache werden von Gott in seiner Weisheit gewollt“ fand seine praktische Verwirklichung in den vatikanischen Zeremonien der Verehrung von Holzstatuen, die heidnische Gottheiten oder einheimische kulturelle Fruchtbarkeitssymbole darstellen. Es war die logische praktische Konsequenz der Aussage von Abu Dhabi.
.7. Angesichts der Erfordernisse der authentischen Anbetung und Anbetung des Einen Wahren Gottes, der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und Christi, unseres Erlösers, aufgrund meiner Ordination als katholischer Bischof und Nachfolger der Apostel und in wahrer Treue und Liebe zum römischen Pontifex, dem Nachfolger Petri, und seiner Verantwortung, dem „Lehrstuhl der Wahrheit“ (cathedra veritatis) vorzustehen, verurteile ich die Verehrung des heidnischen Symbols von Pachamama in den Vatikanischen Gärten, in der Petersbasilika und in der römischen Kirche Santa Maria in Traspontina.
Es wäre gut für alle wahren Katholiken, in erster Linie für Bischöfe und dann auch für Priester und Laien, eine weltweite Kette von Gebeten und Wiedergutmachungshandlungen aufzubauen, um die während der Amazonas-Synode begangene Verehrung hölzernen Götzen in Rom zu wiedergutzumachen. Angesichts eines solchen offensichtlichen Skandals ist es unmöglich, dass ein katholischer Bischof schweigt, es wäre eines Nachfolgers der Apostel unwürdig. Der erste in der Kirche, der solche Taten verurteilen und Wiedergutmachung leisten sollte, ist Papst Franziskus.
Die ehrliche und christliche Reaktion auf den Tanz um die Pachamama, das neue Goldene Kalb, sollte im Vatikan in einem würdigen Protest, einer Korrektur dieses Fehlers und vor allem in Wiedergutmachungshandlungen bestehen.
Mit Tränen in den Augen und mit aufrichtiger Trauer im Herzen sollte man Gott Gebete der Fürsprache und Wiedergutmachung für das ewige Heil der Seele von Papst Franziskus, dem Stellvertreter Christi auf Erden, und das Heil dieser katholischen Priester und Gläubigen die solche Kulthandlungen begangen haben, die durch die göttliche Offenbarung verboten sind, anbieten. Zu diesem Zweck könnte man folgendes Gebet vorschlagen:
„Allerheiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, empfange durch die Hände der Unbefleckten Mutter Gottes, der Jungfrau Maria, von unserem zerknirschten Herzen einen aufrichtigen Akt der Wiedergutmachung für die Akte der Verehrung von hölzernen Idolen und Symbolen, die während der Amazonas-Synode in Rom stattfanden, der Ewigen Stadt, dem Herz der katholischen Welt. Gieße in das Herz unseres Heiligen Vaters Papst Franziskus, der Kardinäle, der Bischöfe, der Priester und der Gläubigen, deinen Geist, der die Dunkelheit des Geistes vertreiben wird, damit sie die Unverschämtheit solcher Handlungen erkennen, die deine göttliche Majestät beleidigten, damit sie dir öffentliche und private Wiedergutmachungshandlungen anbieten.
Gieße in alle Mitglieder der Kirche das Licht der Fülle und Schönheit des katholischen Glaubens aus. Erwecke in ihnen den brennenden Eifer, die Erlösung Jesu Christi, wahrer Gottes und wahrer Mensch, allen Menschen zu bringen, insbesondere den Menschen im Amazonasgebiet, die immer noch im Dienst von schwachem Material und verderblichen Dingen versklavt sind, so wie sie die tauben und stummen Symbole und Idole von „Mutter Erde“ für alle Menschen sind und insbesondere für die Menschen der amazonischen Stämme, die nicht die Freiheit der Kinder Gottes und nicht das unbeschreibliche Glück haben, Jesus Christus zu kennen und durch Ihn teilzuhaben am Leben deiner göttlichen Natur.
Heilige Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, du, der einzig wahre Gott, außer dem es keinen anderen Gott und keine Erlösung gibt, erbarme dich deiner Kirche. Schaue besonders auf die Tränen und die zerknirschten und demütigen Seufzer der Kleinen in der Kirche, schaue auf die Tränen und Gebete der kleinen Kinder, der Jugendlichen, der jungen Männer und jungen Frauen, der Familienväter und -mütter und auch von die wahren christlichen Helden, die in ihrem Eifer für deine Herrlichkeit und in ihrer Liebe zur Mutter Kirche die Symbole der Gräuel, die die Kirche befleckt haben, ins Wasser geworfen haben. Erbarme dich unser: Verschone uns, o Herr, parce Domine, parce Domine! Erbarme dich unser: Kyrie eleison!“
Anmerkung des Übersetzers: Die Bibelzitate wurden mit der Einheitsübersetzung abgeglichen und sind bevorzugt (aber nicht immer) der EÜ entnommen. Die anderen Zitate wurden ohne weiteren Blick in offizielle Übersetzungen direkt aus dem Englischen übersetzt.

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www.conservo.wordpress.com       29.10.2019
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Allgemein · Conservo · Innenpolitik · Klare Kante

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