Jan 8, 2019
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5 vor 10: Zinsen, Lohntransparenz, Geldanlage, Müll, Konjunktur

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Heute beschäftigt uns in den Linktipps das niedrige Zinsniveau, das Entgelt-Transparenz-Gesetz, die unsicheren Zeiten an den Märkten, eine Steuer auf Einwegverpackungen sowie ein möglicher unerwarteter Aufschwung hierzulande.


1. Nach 35-jährigem Boom stagnieren die Bondmärkte erst einmal
(blog.zeit.de/herdentrieb, Dieter Wermuth)
Die Einkommen nehmen so langsam zu, dass auch das billige Geld der EZB den Inflationsdruck nicht anheizen könnte, analysiert Dieter Wermuth die Lage auf den Märkten. So könnten die Renditen langlaufender Staatsanleihen auch in den kommenden Jahren auf dem aktuellen Niedrigniveau bleiben. Was das für Anleger bedeutet, beschreibt Wermuth im Herdentrieb-Blog.

2. Das Entgelt-Transparenz-Gesetz entpuppt sich als Papiertiger
(cesifo-group.de, Julia Schricker)
Seit mehr als einem Jahr haben Mitarbeiter einen Anspruch zu erfahren, was ein Kollege des anderen Geschlechts in vergleichbarer Position verdient. Dieses sogenannte Entgelt-Transparenz-Gesetz sollte helfen, die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern zu schließen. Doch offenbar hilft es wenig, zeigt eine Umfrage des Münchner Ifo Instituts.

3. Was wurde aus all den sicheren Häfen?
(project-syndicate.org, Benjamin J. Cohen, englisch)
Ob Dollar, Schweizer Franken, Euro oder japanische Yen – es sei das erste Mal in jüngerer Geschichte, dass es Investoren an einem sicheren Anlagehafen in turbulenten Zeiten an der Börse mangele, schreibt Benjamin J. Cohen, Professor für Internationale Wirtschaftspolitik an der University of California, auf Project Syndicate.

4. Städte wollen ihre Müllberge schrumpfen
(faz.net, Julia Löhr)
In Tübingen dürfte es für Besitzer von Imbissen, Restaurants und Cafés teuer werden, wenn sie Einmalverpackungen nutzen. Die Stadt erarbeitet eine Sondersteuer, die den Müll reduzieren soll. Andere Städte wollen nachziehen. Aber wie sinnvoll ist so eine Steuer?

5. Auf die Deutschen rollt eine „ordentliche Kaufkraftwelle“ zu
(welt.de, Olaf Gersemann)
Gewinnwarnungen, abstürzende Kurse und sinkender Umsatz in der Industrie – viele Indikatoren deuten darauf hin, dass sich die Konjunktur hierzulande abkühlt. Und doch gehen führende Experten von einem neuerlichen Aufschwung aus. Was es damit auf sich hat, erklärt Olaf Gersemann.

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