Dez 4, 2019
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5 vor 10: Handelskrieg, Praktika, Ackerland, Mietendeckel, Niedrigzinsen

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In den Linktipps geht es heute um die Zollstreitigkeiten zwischen Frankreich und den USA, die positiven Effekte von Praktika während des Studiums, die steigenden Acker-Preise und die Ursachen der weltweit niedrigen Zinsen.


1. Frankreich will Amerika die Stirn bieten
(faz.net, Christian Schubert)
Der Handelskrieg zwischen den USA und Europa spitzt sich weiter zu. So möchte Donald Trump nun Champagner, Käse oder Wein aus Frankreich ebenfalls mit Steuern belegen – als Antwort auf die Digitalsteuer der Franzosen. Christian Schubert beschreibt, wie der Streit nun ausgehen könnte.

2. Wie beeinflusst ein Praktikum während des Universitätsstudiums das Einkommen der Alumni?
(oekonomenstimme.org, Thomas Bolli, Katherine Caves und Maria Esther Oswald-Egg)
Studierende, die während des Studiums ein Praktikum absolvieren, verdienen später mehr. Doch warum sind Arbeitgeber bereit, ihnen mehr zu zahlen? Dieser Frage sind Thomas Bolli, Katherine Caves und Maria Esther Oswald-Egg nachgegangen. Sie empfehlen den Universitäten im Curriculum auch mehr Raum für mögliche Praktika zu lassen, denn die zusätzliche Arbeitsleistung könne das Humankapital erhöhen.

3. Wo Investoren die Acker-Preise in die Höhe jagen
(wiwo.de, Kristina Antonia Schäfer)
In Mecklenburg-Vorpommern sind die Preise von Agrarland seit den neunziger Jahren um das Zehnfache gestiegen. Auch in Nordrhein-Westfahlen, Bayern und Niedersachsen haben sich die Preise massiv erhöht. Für die hohen Preise sind Investoren verantwortlich, die Land als Sicherheit schätzen. Doch was bedeutet dies für die Landwirte?

4. Wie ein gesetzlicher Mietendeckel wirken kann
(fehradvice.com, Redaktion)
Seit rund 40 Jahren gibt es in San Francisco einen Mietendeckel – und doch sind die Preise dort mit dem Wachstum der Internetunternehmen massiv gestiegen. Wie kann das sein? Fehr Advice stellt eine neue Studie der Ökonomin Rebecca Diamond von der Stanford University vor, die zeigt, warum der Deckel sogar kontraproduktiv war.

5. Warum die EZB keine Schuld an den niedrigen Zinsen hat
(sueddeutsche.de, Alexander Hagelüken)
Für die Nullzinsen wird in erster Linie die Europäische Zentralbank verantwortlich gemacht. Dabei sei vor allem das Überangebot an Kapital verantwortlich, schreibt Alexander Hagelüken. So sänken die Zinsen weltweit; verantwortlich seien dafür globale Trends wie Globalisierung, Digitalisierung und Alterung. Neue digitale Geschäftsmodelle seien nicht mehr so kapitalintensiv.

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