Mai 23, 2019
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5 vor 10: Handelskrieg, Experimentelle Ökonomie, Mobilität, CO2-Steuer, 3D-Druck

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Heute in den Linktipps: die Folgen von Abhängigkeiten in einem Handelskrieg, notwendiges Umdenken in der experimentellen Ökonomie, die Zukunft der Mobilität und die Risiken einer CO2-Steuer. Außerdem: Wie wandelt sich die globale Arbeitsteilung in Zeiten des 3D-Drucks?


1. China hat keine Angst vor einem „kalten Krieg 2.0“
(sueddeutsche.de, Christoph Giesen)
Der Handelsstreit zwischen China und den USA habe auch deshalb eine neue Brisanz erreicht, weil beide Volkswirtschaften stark voneinander abhängig seien, berichtet Christoph Giesen, China-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung. Giesen beschreibt, wie die chinesische Führung die Bevölkerung bereits auf einen Konflikt einschwöre, und zeigt, was nun die nächsten Schritte sein könnten.

2. Umdenken in der experimentellen Ökonomie
(voxeu.org, Eszter Czibor, David Jiménez-Gómez und John List, englisch)
Wie können experimentelle Ökonomen sicherstellen, dass bei einer Wiederholung ihrer Versuche auch tatsächlich die gleichen Ergebnisse geliefert werden? Die US-Ökonomen Eszter Czibor, David Jiménez-Gómez und John List erklären, wie Studien künftig designt werden sollten, um aussagekräftige Ergebnisse zu liefern.

3. Mobilität ist von Gewohnheiten abhängig
(fehradvice.com, Andrea Muff)
Dass Züge zu Stoßzeiten oft überfüllt sind, liege an den Gewohnheiten des Menschen, sagt Luca Geisseler, Verhaltensökonom bei FehrAdvice im Interview. Studien zeigten, dass „nur 30 bis 40 Prozent tatsächlich zu keiner anderen Zeit reisen können“. Er beschreibt, was das für die Zukunft der Mobilität sowie die Politik bedeutet.

4. Die CO2-Steuer ist gefährlich
(blogs.faz.net/fazit, Patrick Welter)
Würde Kohlendioxid besteuert, setzt die Regierung einen Preis fest und verteuert den Ausstoß von CO2. Patrick Welter analysiert, warum es schwierig sein dürfte, einen angemessenen Preis festzulegen und damit auch noch die Verbraucherentscheidungen wie gewünscht zu beeinflussen.

5. Fünf Thesen, wie der 3-D-Druck die internationale Arbeitsteilung verändern könnte
(oekonomenstimme.org, Thieß Petersen)
Der flächendeckende Einsatz von 3D-Druckern könnte die weltweite Arbeitsteilung verändern. Thieß Petersen, Lehrbeauftragter an der Europa-Universität Viadrina, stellt fünf Thesen auf, wie dies unser Wirtschaften verändern wird. Er glaubt etwa, dass künftig weniger End- und Vorprodukte gehandelt werden.

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