Feb 7, 2019
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5 vor 10: Austerität, Eliten, Indien, Populismus, Rente

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Heute in den Linktipps geht es um die sozialen Wohltaten, die in südlichen Eurostaaten verteilt werden, um Wohlhabende, die die Realität anders wahrnehmen, um garantierte Einkommen für indische Farmer, und den Abschied vom Prinzip von Leistung und Gegenleistung im deutschen Rentensystem. Zudem im Interview der Ökonom, der die letzte Finanzkrise vorhergesagt hat.


1. So spart man richtig
(blogs.faz.net/fazit, Patrick Bernau)
Ob Griechenland, Italien oder Frankreich – in vielen Eurostaaten werden derzeit soziale Wohltaten verteilt. Die Staatsdefizite dürften in bedenkliche Höhen klettern. Dabei wäre sparen gar nicht so schwer. Patrick Bernau analysiert im Fazit Blog, wann Sparprogramme der Wirtschaft schaden und warum sie in vielen Fällen besser sind als Steuererhöhungen.

2. „Reiche nehmen die Realität anders wahr“
(wiwo.de, Jan Guldner)
Nach der Finanzkrise wurde das System vom Staat gerettet – heute herrsche daher bei vielen Entscheidern wieder „Business as usual“, sagt Elitenforscher Michael Hartmann im Interview mit Jan Guldner. Die beiden sprechen über Managergehälter, die Definition von Mittelschicht sowie eine Vermögenssteuer.

3. Garantieeinkommen für indische Farmer
(npr.org, Cardiff Garcia und Stacey Vanek Smith, englisch, Podcast)
In der vergangenen Woche kündigte Indiens Premierminister Narendra Modi an, Bauern ein Einkommen von 6.000 Rupien im Jahr zu garantieren. Dies entspricht etwa 74 Euro. In ihrem Podcast diskutieren die NPR-Redakteure Cardiff Garcia und Stacey Vanek Smith, ob dies die Ungleichheit im Land reduzieren könnte.

4. Dieser Ökonom sagte die Finanzkrise voraus
(freakonomics.com, Stephen J. Dubner, englisch, Podcast)
Schon 2005 sagte er die Finanzkrise voraus: Raghu Rajan, Professor an der University of Chicago’s Booth School. Im Interview mit Stephen J. Dubner warnt er vor aufkommendem linken und rechten Populismus in vielen Ländern und erklärt, was das für die Wirtschaft bedeutet.

5. Der Abschied vom Äquivalenzprinzip
(wiwo.de, Elisabeth Niejahr)
Die von Arbeitsminister Hubertus Heil angekündigte Reform der Rentenversicherung habe es in sich, schreibt Elisabeth Niejahr. Mit der Anhebung der Renten von drei bis vier Millionen Menschen, deren Rente zu niedrig sei, kündige Heil das über Jahrzehnte geltende Äquivalenzprinzip auf. Bedeutet dies ein Ende des Grundsatzes von Leistung und Gegenleistung?

Gute Kommentare, interessante Hintergründe – jeden Morgen um 5 vor 10 Uhr präsentieren wir auf dem Ökonomenblog fünf ausgewählte Links zu interessanten Ökonomie-Blogs und Wirtschaftsseiten.

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