Mai 17, 2019
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2019 bereits 443 Migranten im Mittelmeer ertrunken

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„Mindestens 70 Migranten ertranken und 16 konnten gerettet werden, nachdem ihr Boot am vergangenen Freitag in der Nähe der Kerkennah-Inseln, vor der Ostküste Tunesiens kenterte, so die staatliche Tunis Afrique Presseagentur (TAP). Das Boot, das Migranten aus Subsahara-Afrika beförderte, sei von Libyen aus in See gestochen, so berichtete TAP unter Berufung auf eine regionale Quelle. Die Opferzahl könnte noch weiter ansteigen, wenn die tunesische Marine ihre Rettungsbemühungen fortsetzt, so berichtete TAP. Laut Reuters sagte das tunesische Verteidigungsministerium, dass die Marineeinheiten bisher lediglich drei Leichen geborgen hätten. TAP teilte mit, dass die Leichen der Opfer in das Sfax Habib Bourguiba University Krankenhaus gebracht werden.

Laut dem tunesischen Verteidigungsministerium hatte das Boot am Donnerstag den westlibyschen Hafen von Zouara aus verlassen um Italien zu erreichen, berichtete Reuters. Die britische Außenstelle der UN-Migrationsagentur, die Internationale Organisation für Migration (IOM), twitterte, dass mindestens 50 Menschen gestorben seien und es nur 16 Überlebende gäbe. Nach Angaben der IOM sind in diesem Jahr 443 Migranten im Mittelmeer gestorben. Insgesamt wurden 25.451 Überquerungsversuche unternommen.“ (Bianca Britton / Alla Eschenko / Jennifer Deaton: „At least 70 migrants drown off coast of Tunisia after boat capsizes“)

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Artikel · Außenpolitik · Mena Watch

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